Cuckold träumt von Zeiten als er noch normalen Sex hatte.
Männer, die wie ich ein Leben als Cucki führen, werden meinen heutigen Bericht sicher gut verstehen.
Obwohl ich meine echte Cuckold-Veranlagung nun schon länger kenne und und meine Rolle als Ehewichser geniesse, kommt in mir manchmal Neid auf. Neid auf den Liebhaber von Anja, der im Gegensatz zu mir mit ihr “normalen” Sex hemmungslos erleben kann, und Neid auf Männer, die keine Ehewichser so wie ich sind, sondern mit Frauen all das machen können, was ich früher auch mal konnte und durfte.
Diese Neid-, aber auch Sehnsuchtsgefühle nach normalem Sex mit einer Frau kommen in mir vor allem dann zwischendurch mal auf, wenn ich alleine zu Hause bin, während meine Ehenutte ein Wochenende mit ihrem Liebhaber verbringt. Ja, ich habe damals die verschiedensten Frauen sehr intensiv gemustert und so manche liess sich auch meinen dauerharten Schwanz in die Fut schieben. Was für ein traumhaft geiles Gefühl war das damals, Frauen zu erobern, ihre verschieden geformten Bodys, Titten und Ärsche abzugreifen, sie zu entkleiden, wenn sie es nicht selbst schon taten, ihnen den Mittelfinger in die feuchte Fotze zu schieben und zur Krönung dann den Fickprügel tief in die Möse zu drücken. Einmal vom Samendruck befreit, bumste ich mit besonders attraktiven Girls ganze Wochenenden hindurch. Bei andere Weibsbilder – sie waren nicht alle immer “schön”, sondern nur geil – verabschiedete ich mich schon nach ein, allenfalls zwei Samenergüssen. Hauptsache ich hatte meinen heissen Spass gehabt…
So nimmersatt wie ich war, – gewichst habe ich trotz aller Fickereien zusätzlich Tag für Tag - könnte ich annehmen, dass ich für all die amourösen und versauten Abenteuer heute Buße tun muss. So gut wie kein Sex, jedenfalls keinen normalen, und nur noch Wichsen während die eigene Ehefrau mit anderen Kerlen herummacht, ist doch eigentlich pervers. Das einzige Glück dabei ist, dass ich ein Cuckold aus Veranlagung und tiefster Überzeugung bin. Anders wäre solch ein Zustand gewiss nicht auf Dauer zu ertragen. Doch wie schon angemerkt, gelegentlich plagt auch mich noch heute die Sehnsucht, den “ganz normalen Sex” mal mit einer von mir auserkorenen Frau zu erleben.
Ich will sehen, wenn sie vor mir ihre hauchfeine, naturfarbene Strumpfhose auszieht, ihren nackten Körper auf dem Bett in erotisch-anziehende Pose bringt, und dann…
Nun gut, solche und viele andere Szenen stammen aus Erinnerungen, die offenbar nie verblassen wollen. Auf so manche hole ich mir heute noch einen runter. Und wenn ich mal länger zum abspritzen benötige, weil ich schon am Ende “des Films” in meinem Kopfkino angekommen bin, spule ich zurück und mache an der Stelle weiter, die mich besonders erregt.
“Wenn Du das Lied hörst, wirst Du Dich an den Sex mit mir erinnern”, hauchte mir eine feurige Sizilianerin, die ich als meine Freundin damals betrachtete, ins Ohr, während ich sie wie besessen durchnagelte. Immer wieder legte sie die gleiche Platte mit dem Titel “Good bye my love Good bye…” von Demis Roussos auf.
Was für ein schmalziges Lied … in der damaligen Zeit und vor allem im Zusammenhang mit so einem attraktiven Miststück im Bett, aber vollkommen o.k.
Wieso eigentlich Good bye… wie oft wollte sich das schlanke, schwarzhaarige Girl mit den kleinen, festen Brüsten und knackigem Hinterteil eigentlich noch von mir verabschieden? Schon seit Wochen ficke ich mit ihr fast täglich über viele Stunden hinweg. Aber sie weiss wohl für sich ganz sicher, dass sie eines Tages ein “ganz normales Eheleben” mit ihrem Mann führen wird. So naiv wie ich damals war, glaubte ich an grosse Liebe, ewige Treue u.s.w.
Nun war der Tag gekommen, ab dem ich sie für sehr viele Jahre nicht mehr sehen sollte. Ganze zwanzig Jahre später traf ich sie erst wieder, als sie ihren Sohn von der Grundschule abholte. Mehr als ein kurzes Lächeln und ein “Hallo” hatten wir nicht füreinander übrig. An “unser Lied” erinnert sie sich aber ganz sicher, da bin ich überzeugt davon.
Heute hört man das Lied so gut wie gar nicht mehr, ausser vielleicht mal in einer Oldie-Sendung oder in einer verwahrlosten Kneipe, in der die ewig Gestrigen von den guten alten Zeiten träumen.
Aber wenn ich es mal zufällig höre, dann kommt sie wieder… die Erinnerung an die sinnliche Frau, mit der ich ungeheuer ekstatische Stunden und Nächte verbracht hatte.
Wenn Anja das liest, wird sie eifersüchtig reagieren, auch wenn sie es nie zugeben wird. Meine verfickte Freundin aus Palermo hatte sie nämlich gekannt. Praktisch hatte sie mich von ihr damals “übernommen”. Angeblich hätte die rassigen Süditalienerin von mir fast ein Kind bekommen, wenn sie nicht nach Amsterdam gefahren wäre, um es dort abtreiben zu lassen. Frauengespräche eben, um sich gegenseitig zu verletzen…
Indess träume ich manchmal weiter von all den Frauen mit und ohne Strumpfhosen, mit grossen und kleinen Titten, mit zurecht gestutzten Schamhaaren oder komplett rasierter Möse, mit einem vampartigen Äusseren und mit fast lesbisch anmutenden, burschikosen Zügen. Ich liebte sie alle…





Hallo Markus,
Dass solche Unverschämtheiten, wie du sie bspw. mit dem Tritt in die Weichteile beschreibst im Nachhinein erregen können, kenne ich gut.
Habe Jahre später beim Onanieren mich daran erinnert, dass mich meine Cousine mal als K***d anspuckte, oder meine Süßigkeiten anleckte, damit sie sie für mich ungenießbar machen konnte. In dem erlebten Augenblick fand ich das einfach nur Sch…, – aber mit Abstand war es richtig erregend.
Ich frage mich, ob Frauen ähnlich auf Unverschämtheiten reagieren? Gut die Antwort wohl in der Frage liegt – ich denke sie werden es wohl auch ähnlich prickelnd erleben können. Aber immer wieder glauben wir Männer, dass Frauen anders empfinden als wir. Ist das so oder glauben wir das nur, oder sind sie nur einfach undurchschaubarer als wir Männer?
Die Geschichte mit der Chefin gefällt mir auch sehr gut. Hatte mal eine Lehrerin, die ich im richtigen Leben nicht ausstehen konnte, aber irgendwann kam in der Nacht der Punkt, an dem ich sie sehr erregend fand und phantasierte über sie einige Geschichten.
Habe letzte Nacht den Film Elementarteilchen gesehen. Der beschreibt ganz gut die Verwirrung, die uns Menschen umtreibt, besonders in sexueller Hinsicht. Er beschreibt auch noch einmal die Auswirkungen der 68er auf die nachfolgende Generation. Zwei unterschiedliche Söhne einer wilden 68er-Mutter, wobei der eine virtuell auf seine Mutter onaniert, der andere im ständigen Kampf gegen die ältere Generation und gegen seine Mutter revoltierend lebt. Trauer, Depression, unerfüllte Liebe und Zerrissenheit zeichnen einen Teil dieses Films aus. Es wird aber gemildert durch die Beziehung, die sich nach langen unerfüllten Jahren zwischen einem der Beiden zu seiner Pflegeschwester ergibt.
Habe danach gedacht: Scheiße!!! Finde mich ein Stück weit selber wieder, auch wenn ich durch meinen Glauben auf Optimismus geeicht zu sein schein.
Gruß
Karlissimo
Hallo Markus,
Schön zu hören, dass Du meine Ansichten weitestgehend teilst. Ein Rest an Unterschieden wird es immer geben, da jeder Mensch anders empfindet und andere Erfahrungen sein Eigen nennt. Selbstverständlich gibt es auch im sexuellen Bereich unumstößliche Grenzen und muss es diese geben (ich denke da nur bspw. an K*****smissbrauch, echter Gewalt etc.). Das interessante ist das Spiel mit den meisten der vermeintlichen Grenzen oder Hürden. Wenn wir uns den Umgang mit Grenzen im sexuellen Bereich über die Jahrhunderte oder gar Jahrzehnte im Wandel der gesellschaftlichen Eistellungen und gemeinsamen Glaubensvorstellungen betrachten, so wird uns deutlich, dass was gestern galt heute oder morgen nicht mehr gilt. Ich wage mal die strittige Hypothese, dass ohne dieses Spiel oder gar versuchte Überschreitungen über Grenzen (wenn auch nur virtuell) es keinen Sex, keine Liebe und Kommunikation gäbe. Aus uns selbst die Grenzen zu unserem Umfeld zu überschreiten, indem wir uns vereinen mit dieser oder gar des gesamten Universums das macht wahre Ektase und Leidenschaft aus. Da gab es gesellschaftliche Grenzen, die ein gewisses Prickeln bewirkten, wie in dem Roman Lady Chatterley. Da gibt es sehr gewagte Themen der Grenzüberschreitung in einigen Filmen mit Isabelle Huppert, ob der Film „Die Klavierspielerin“ oder gar der Film „Meine Mutter“ der das heikle Thema inzestiziöser Beziehung anspricht.
Du schriebst:
Den “dauerschlappen, devoten und demütig dahin kriechenden Wichser” könnte ich, selbst wenn ich es wollte, nie vollumfänglich in allen Bereichen des Lebens nach außen darstellen. Virtuell mag das wieder eine etwas andere Sache sein.
Ganz Deiner Meinung. Ich habe selten Menschen mit nur einem Anteil menschlichen Verhalten gesehen.
Weder die professionelle Domina, noch tatsächlich machthungrige Menschen sind nicht in gewissen Momenten auch devot und umgekehrt.
Wenn ich von meiner Devotheit spreche, dann existiert diese nur auf einer gewissen Ebene und zumeist virtuell. Allerdings vermischen sich auch Phantasie und Realität manchmal zu einer prickelnden, manchmal zu einer unheilvollen Liaison. Zugeben muss ich, dass mich in sexueller Hinsicht das Thema der Devotheit mehr anspricht, als das des Gegenteils.
Die Sache mit der Emanzipation ist ebenfalls ein heißes Ding (erst recht die des Mannes). Zu diesem Thema habe ich mir das Buch „Artenschutz für Männer: Die Wiederentdeckung des Männlichen“ von Hanne Seemann bestellt. Mal schauen, was sie so darüber schreibt.
Ciao
Karlissimo
Hallo Karlissimo,
Deinen Ausführungen ist meinerseits nicht viel hinzuzufügen, da ich Deine Ansichten zu 99.99% teile. Die sich davon unterscheidenden 00,01 % finde ich bestimmt später noch…
Der “Versager” zu sein, der ich nicht wirklich immer und überall war, ist für mich die Variante eines rein sexuell begründeten “Spielzustands”. Umso an- und aufregender ist das Ausleben von Neigung und Phantasien, desto mehr dieses “Spiel” auch in den Alltag hineinwirkt. Was nicht gleichbedeutend mit Grenzenlosigkeit ist. Den “dauerschlappen, devoten und demütig dahin kriechenden Wichser” könnte ich, selbst wenn ich es wollte, nie vollumfänglich in allen Bereichen des Lebens nach aussen darstellen. Virtuell mag das wieder eine etwas andere Sache sein.
Grins….meines Erachtens ist eine neue Welle der Emanzipation längst überfällig, und zwar die des Mannes!
Das mit dem starken Kerl markieren kenne ich zu gut.
Dominanz und Devotheit in ein und demselben Menschen schließen sich nicht unbedingt gegenseitig aus. Ich habe zwar schon mindestens eine “naturmasochistische” Frau kennen gelernt, aber diese sehr extreme Veranlagung betrachte ich eher als krankhaft, als einen Gen-Fehler oder gar als seelische Mißbildung. Kann ja jeder darüber denken wie er will, ich kann mit meinen Vermutungen da sicher auch falsch liegen.
Doch die wechselseitigen und sicher auch mehr oder weniger stark ausgeprägten Gefühle von Dominanz und Devotheit, schlummern nach meinen Beobachtungen in vielen Menschen. Eine herrische, Kraft und Emanzenhaftigkeit versprühende Frau muss also nicht automatisch und ausschließlich Gefallen an ihrer dominanten Position haben. Das gleiche gilt sicher für uns Männer ebenso.
Ich muss zugeben, dass es in meinem Leben ein paar Begegnungen mit Frauen gab (nicht sexueller Natur), deren dominantes, freches und unwirrsches Verhalten mir (Macho) gegenüber eine Art von sexueller Erregung im jeweiligen Moment entstehen liess. Bis hin zu Beschimpfungen was meine machohafte Äusserlichkeit betrifft, gab es diese für mich überraschenden “Attacken” von Frauen, die scheinbar grundsätzlich etwas gegen Macho-Typen haben. Warum auch immer…. Enttäuschungen in Partnerschaften, unbewusster Hang zum gleichen Geschlecht oder auch falsch verstandene Emanzipation könnten Gründe für deren Verhalten gewesen sein.
Als relativ noch junger Mensch hatte mir einmal ein Mädchen zwischen die Beine getreten. In diesem Fall war der Tritt nicht so zielgenau geführt, das er wirklich weh getan hätte. Jedoch erregte mich zu meinen eigenen Erstaunen diese “Unverschämtheit”. :-)
Die nächste ähnliche Erregung empfand ich während meiner Ausbildungzeit. Ich unterstand da zeitweise einer ca. 40 Jahre alten Frau, die von anderen Kollegen als geschwätzige Zicke und sexuell vernachlässigte Ehefrau bezeichnet wurde. In der Tat hatte die dralle Dame mit den ausgeprägten Waden und dem dicken Arsch, der meist von einem knielangen “Büro-Rock” verhüllt gewesen war, immer etwas an mir herum zu meckern. Ohne mir weitergehende Gedanken darüber zu machen, inspirierte mich offenbar ihre Art zu regelmässigen Selbstbefriedigungs-Aktionen. In meinen Phantasien habe ich diese Frau wohl schon 1000 mal durchgevögelt.
Damals mit einer knallengen, weissen Hose bekleidet, gab es von ihr auch solche Anmerkungen wie:”Da sieht man ja alles durch…” Damit hatte sie meinen Schwanz gemeint, dessen Umrisse sich in meinem Schritt abgezeichnet hatte.
Diese Bemerkung hatte sie im Beisein einer jüngeren Kollegin gemacht, die sich vor Scham eine Hand vor den Mund gehalten hatte. Eigentlich auch eine etwas “erniedrigende” Situation, die ich zu dem Zeitpunkt jedoch nicht als angenehm oder gar erregend empfunden hatte.
Und trotzdem: Die “Büro-Sau” geilte mich irgendwie auf…
Aber deswegen würde ich mich noch lange nicht als devot bezeichnen.
Ich habe den Eindruck, dass Frauen ihre Lust allumfassender, konsequenter (auch etwas berrechnender!) ausleben als Männer. Zumindest diejenigen, die sich heute nicht dem ehelichen Einerlei unterordnen. Alleine schon deshalb müsste der Mann an seiner eigenen “Emanzipation” arbeiten. Und da geht es nicht darum, wie oft und wie viele Frauen er schon im Bett hatte oder wie häufig er Bordelle heimlich besucht, sondern um dessen Grundeinstellung und Gesamtverhalten gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Und hier eben auch oder gerade wegen den Damen in seinem direkten Umfeld.
Lach…ich könnte über meine Beobachtungen und Erfahrungen stundenlang hier schreiben. Wenn Frau NEIN sagt, meint sie JA und noch etliche, teilweise Stammtisch-Kneipen entspringende Metaphern könnte man etwas tiefer “untersuchen”. Man(n) käme zu unglaublichen Erkenntnissen, auch wenn diese das Wesen Frau nicht berrechenbarer machen würden.
Na dann….demnächst auch wieder mehr ;-)
Gruss
Markus
Hallo Markus,
Der „Kampf der Geschlechter“ ist schon ein brisantes Thema, da es so vielschichtig und oft scheinbar unvereinbar unlogisch ist. Früher habe ich vieles zu ernst genommen und sehe nun, dass es gerade im Ausleben sexueller Gefühle und Neigungen darum geht ein spielerisches Feld zu betreten. Und aus diesem Spielerischen heraus sind dann auch schon einmal Dinge möglich, die wir mit unserem konditionierten Alltagsbewusstsein nicht vereinbaren können. Wenn wir uns in einer offenen Weise auf diese Spielwiese begeben, können wir jedoch neue Türen öffnen. Dazu gehört bei mir die lang unterdrückte Lust sich im sexuellen Spiel einer dominanten Frau zu unterwerfen und in der logischen Steigerung gehört Cuckolding dazu. Das was lange die Frauen ganz öffentlich zugeben und ausleben konnten – die Lust an der Unterwerfung (und sei sie auch nur im Bett), war lange für Männer Tabu.
Wir sollten nicht nur im Leben, sondern auch im Bett – auf der Spielwiese den starken Mann markieren. Erst durch das Internet ist vielen von uns Männern aufgefallen, dass wir mit devoten Neigungen nicht so allein sind, als wir lange glaubten und dass das nicht unbedingt bedeutet auf allen Gebieten ein Versager zu sein.
Demnächst mehr.
Gruß
Karlissimo
Hallo Karlissimo,
also an die “Männer” mit selbst gestrickten Pullovern kann ich mich noch gut erinnern. Noch besser an die büstenhalterlosen Frauen, von denen viele plötzlich “ihren Mann” stehen wollten. Einzig die neuen Diskussionen über Lust und Liebe zwischen Mann und Frau wurden für meinen Geschmack etwas zu sehr strapaziert. Was man/n sich vor einem möglichen Geschlechtakt von einer Frau so alles anhören musste… :-)
Ich wohnte mal einer Diskussion im kleinen Kreis von ca. 10 Personen bei, da hatte eine Frau ihre Klitoris zum Thema gemacht. Es ging um den groben oder nicht sachgerechten Umgang derselben durch ihren Partner.
Lach… Männer, die sich – nicht nur in (Pseudo-) Intellektuellen-Kreisen – in Latzhosen oder mit fraulicher Lockenpracht das Geschirr spülten und sich vermeintlich der neuen Emanzipation der Frau “verständig” widmeten, kamen damals besonders gut an. An diese Labertaschen kann ich mich noch bestens erinnern.
Ich weiss nicht ob es heute noch so ist, aber in den 80-ern liessen sich die Damen z.B. in Tunesien von den Machos bespringen. Des nachts wurden sie dann alle zur gleichen Zeit aus den Hotelzimmern der Frauen in ein grosses Sammeltaxi verladen.
Grins… die besten Film-Szenen schreibt das wahre Leben.
Gruss
Markus
Hallo Markus,
Ja das ist richtig. Es gab damals keinen lustvollen Kick durch das gehörnt werden, sondern ganz im Gegenteil. Seit den 70ern war es allgemein eine lustfeindliche Stimmung unter intellektuell nicht ganz minderbegabten. Ganz von der Bigotterie der 68er geprägt, sollten damals Frauen womöglich die gleichen Klamotten tragen, wie Männer. Büstenhalter waren bei einigen verpönt, Strapse und halterlose Strümpfe galten als unseriös. Männer mussten sich im Bett wie Mick Jagger oder Schimansky verhalten, ansonsten ihre Pullover selber stricken und Hemden selber bügeln. So glaubten wenigstens die meisten Frauen, und auch meine Ex dass ein Mick Jagger sich auch im Bett wie ein Macho verhält. Weit gefehlt, den der gute Mick liebt eher eine Domina im Bett oder darüber hinaus!! Viele von den Feministinnen haben zunächst den Männern mit der Schere die Schlipse abgeschnitten, um sich dann von Machos in der Türkei oder anderen Urlaubsländern mal so richtig durchvögeln zu lassen.
Ja meine Exfrau war schon ein Früchtchen!!!
Im Nachhinein muss ich über vieles Schmunzeln. Zu anderer Zeit mehr. Im Augenblick ruft gerade die Pflicht.
Gruß
Karlissimo
Hallo Karlissimo,
Du bist also damals unfreiwillig in die Rolle des Cuckis gedrängt worden. Im wahrsten Sinne der Worte hatte Dich Deine Ex zum “gehörnten Ehemann” gemacht. Wenn ich Deine Ausführen richtig verstanden habe, wurde das Fremdgehen Deiner Ex in keiner Form von erregenden Gefühlen oder sonst einem “Kick” bei Dir begleitet.
Hatte sie über ihre amourösen Abenteuer mit Dir denn manchmal von sich aus geredet, oder kam es zu den üblichen Szenen einer Ehe in denen u.a. so etwas wie “Verhöre” und Nachstellungen stattfinden?
Naja, eine Beziehung zu dritt passt meines Erachtens auch heute noch nicht in das Werteschema unserer Gesellschaft. Es scheint nicht gut zu tun damit nach aussen offen umzugehn. Stillschweigend hingenommen wird das offenbar nur, wenn das ganze Thema totgeschwiegen wird. Sehr wahrscheinlich ist es für die Masse der Menschen in unserer Gesellschaft sogar “normaler” und damit akzeptabler, wenn ein Ehemann sich einen gelegentlichen Seitensprung leistet oder ab und zu ein Bordell besucht.
Deine an der Situation aus ihrer Sicht “unschuldige und teilnahmslose” Partnerin und spätere Ehefrau, war ja ein Früchtchen ;-) Gänzlich unbekannt sind mir aber solche knallharten Verhaltensweisen bei Frauen nicht.
Um ehrlich zu sein, bei mir überwog trotz der begleitenden “Geil-Gefühle”, die ich noch nicht einzuordnen verstand, in den Anfangszeiten meiner Begegnungen mit Frauen ebenfalls die Eifersucht.
Hinterher, besser gesagt später als “erfahrener Mann”, ist man wie so oft immer schlauer.
Eine gewisse Enttäuschung, die zusammen mit den gemachten Erfahrungen bis heute ganz allgemein mein Bild “der Frau” prägt, will ich nicht verhehlen. Selbst innerhalb einer leidenschaftlichen Beziehung, wie Du sie zu Deiner damaligen Partnerin verspürt hast, schien meine damalige “große Liebe” – bewusst oder unbewusst? – Freude daran gehabt zu haben, im Detail über ihr intensives Gefummel und Geknutsche mit einem anderen Mann erzählen zu können. Über diese “Liebe” habe ich innerhalb unseres Blogs noch gar nichts geschrieben. Sehr wahrscheinlich wird jetzt Anja gespannt darauf sein, wann und ob ich überhaupt darüber mal schwarz auf weiss berichten werde. Ein “heisses Eisen”, auch wenn`s schon lange her ist. Doch es geht um tiefste Liebe und Leidenschaften, wie sie so oft im Leben innerhalb von Partnerschaften nicht begegnen.
Also wenn ich das gerade so alles überdenke, muss ich mich fragen, wer denn in diesem Spiel der Geschlechter die “grössere Sau” ist. Mann oder Frau? :-)
Dieses für mich bis heute wundervolle Wesen, das man Frau nennt, scheint neben den typisch weiblichen “Sondereigenschaften” über eine (h)eißkalte Triebhaftigkeit im “Ernstfall” zu verfügen, für die wir Männer doch eigentlich immer nur bekannt waren.
Einfach nur herrlich wie Du, Karlissimo, die einzelnen Liebhaber Deiner Frau beschreibst.
Es wäre interessant darüber mehr zu erfahren!!!
Viele Grüsse
Markus
Hallo Cuckold und Pete,
das Thema Cuckolding ist schon ein zweischneidiges heißes Eisen.
Ich selbst habe fast 20 Jahre mehr oder weniger unfreiwillig in einer solchen Beziehung gelebt. Erst aus der Distanz heraus kann ich im Kopf-Kino Gefallen daran finden. Ob ich reales Cuckolding mit meiner jetzigen Partnerin in die Realität umgesetzt wissen wollte – ist sehr schwer zu beantworten. Obwohl meine jetzige Partnerin und ich keine so leidenschaftliche Liebe miteinander verbindet wie damals zu meiner späteren Exfrau. Die Angst meine damalige Frau zu verlieren war sehr groß. Zudem passte eine Beziehung zu Dritt nicht in unser damaliges Werteschema, und das obwohl sie mich permanent betrog.
Das Cuckolding, das meine Exfrau mit mir betrieb war schon etwas seltsam.
Sie selbst war eine vom christlichen Glauben (Katholisch) geprägte Ikone, allerdings mit Nichten so zweidimensional wie diese, also eine ikonenhafte Statue. Aus welchem Material – war sie aus Fleisch und Blut? Sie war klein (das kam vom französischen Blut) mit süßen unschuldigen oranengrossen Melonen und entenhaften Füssen und einer wespenhaften Taille.
Ich gab ihr mit meiner moralischen Verfehlung, sie im Karneval Februar 1980 betrogen zu haben, den Schlüssel in die Hand ihre eigenen unerfüllten Triebe mit anderen Männern auszuleben. Seit dieser Zeit gab es immer einen zweiten Mann in unserer Beziehung und schließlich virtuell in unserem Bett.
Ich weiß nicht, ob ich die Liebhaber ganz aufzählen kann. Männer, die meine Partnerin und spätere Ehefrau anziehend fanden, um sie auszuziehen gab es genug. Bezeichnend für alle dieser Beziehungen war, dass meine Frau mir immer wieder klarzumachen im Stande war, dass ich es letztlich sei, der sie in die Arme von anderen Männern trieb, sie selbst war dabei vollkommen unbeteiligt oder besser unschuldig.
• Da war direkt nach meinem Fehltritt einer ihrer Kommilitonen, der mir in einem langen Gespräch penetrant erklären wollte, wie engstirnig ich wohl sei.
• Da gab es den Trompeter aus dem Haus, der sie in höchste(n) Tönen blies (pries).
• Da gab es den Tänzer namens Espresso (Klausio die Filtertüte) aus Italien (Sizilien), der um sie herumtänzelte.
• Da gab es den Sparkassenangestellten mit dem polnischen Namen für Donnerstag (Piatek).
• Da gab es den Ingenieur und Landvermesser Herr Weiss, der ganz unschuldig mit meiner Frau eine Flugreise nach Dresden unternahm.
• Da gab es schließlich Herrn Oberdreist, der selbst aus dem Haus seiner Exfrau geworfen, früher gebrauchte Nobelkarossen aus Italien vertrieb, sich in die Ehe meines mir angetrauten Weibes und mir keilte.
• Da gab es den Ehemann einer ihrer Kommilitoninnen, der sie als einzige Frau zu seiner Geburtstagsfeier einlud.
• Usw. ….
Viele Grüße
Karlissimo
Hallo Pete,
auch an Dich einen herzlichen Dank für Dein Statement. Es freut mich einmal mehr feststellen zu dürfen, dass es Leute gibt, die sich ernsthaft mit unseren Themen beschäftigen. Das kann ich/können wir natürlich nur einschätzen, wenn der ein oder andere seinen Kommentar bei uns hinterlässt.
Deine Skepsis was die “Fähigkeit” den Menschen, den Du liebst “herzugeben”, kann ich bestens nachvollziehen. Auch in mir nagten besonders in der ersten Zeit eben solche Zweifel. Aber wahrscheinlich hast Du das schon nachgelesen.
Ich will auch gar nicht behaupten, dass unser “anderes System” eines Ehe-und Liebeslebens perfekter als der heute übliche “Standard” ist. Aus den Erfahrungen und Beobachtungen, die wir aufgrund unseres “anderen Wegs” gemacht haben, kann und soll jeder für sich seine eigenen Schlüsse ziehn. Daraus leiten wir auch kein Patentrezept für eine erfolgreiche Nachahmung ab.
Zum Beispiel scheint es heute mehr als früher noch trendy zu sein, Swingerclubs zu besuchen. Das ist zwar im Vergleich zu uns die auf den ersten Blick “harmlosere” Variante, aber ist auch mit Risiken für die eigene Partnerschaft verbunden, wie Anja und ich mehr als einmal beobachten konnten.
So oder so, einmal solch einen Weg ausserhalb des Kopfkinos auch real beschritten, kann die Rückkehr zum “alten Leben” niemals zu 100% möglich sein. Da gebe ich Dir absolut recht! Man kann natürlich auch etwas totschweigen, aber das Geschehene ist nicht einfach so und für alle Zeiten aus den Köpfen entfernbar. Und bei allen prickelnden Vorstellungen, die vor allem in Männerköpfen bei erotischen Themen für heftige Unruhe sorgen, sollte man(n) es sich nicht nur zwei Mal gründlichst überlegen, ob es Sinn macht die “neue Lust” in seiner Frau zu wecken.
Viele Männer – das bestätigen auch etliche Mails an uns – sehen offenbar das Problem darin, ihre Frauen zu “so etwas” bewegt zu kriegen. Sie wären bieder, streng erzogen, verklemmt oder sperrten sich gegenüber solchen Vorschlägen total. Ich sehe aber das weitaus grössere Problem ganz woanders, und zwar beim Mann.
Im Gegensatz zu Dir, Pete, machen sich sehr viele Geschlechtsgenossen überhaupt keine Gedanken darüber, wie sie selbst reagieren werden, wenn die eigene Frau “völlig überraschend” wie die Feuerwehr abgeht…
Auch die vermeintlich biedere oder erst sehr zurückhaltende Gattin zeigt sich plötzlich konsequent geil und lebt in den Armen anderen Männern all das aus, womit ER nur in seinem Kopfkino bis dahin gerechnet hatte.
Au weia… :-)…das kann sehr deutlich in die Hose gehn….für IHN.
Deine Bedenken sind also völlig angebracht. Und was das Kopfkino betrifft, sollte und kann das jeder für sich “leben”. Man muss ja kein praktizierender Cuckold, Wifesharer oder “nur” Swinger sein, um an den Gedanken und Geschichten drum herum Spaß und Erregung zu empfinden. Es gibt ja auch Paare, die alleine für sich manchmal solche “Phantasien” mit in ihre Liebesspiele bauen, ohne jemals in Wirklichkeit sie ausleben zu wollen. Warum auch nicht…
Viele Grüsse
Markus