Prag –die unerträgliche Ambivalenz des Seins

Erlebt und geschrieben von Karlissimo:

Hallo Anja,
Hallo Markus,

hier endlich wieder ein erotischer Reisebericht, oder besser der Anfang der Reise nach Prag und Tschechoslowakei.

Liebe im Hotelzimmer

Foto vergrössern - Hier klicken!

1988 fuhren Sabrine und ich mit unserem historischen Simca 1000 mit Porsche Halbautomatik, den ich von einer italienisch stammenden Kommolitonin mit starken Rückenproblemen erworben hatte) in die Tschechoslowakei. Erste Anlaufstelle war Prag. Wir hatten von einem Bekannten, der einige Jahre zuvor aus der DDR überwechselte eine Hotelempfehlung und eine Verbindung samt Telefonnummer zu einem Prager Fotografen bekommen.

Das empfohlene Hotel Paris war aber schon ausgebucht. So fragten wir unseren „V-Mann“ (Milan Racek) per Telefon, ob er uns ein Hotel besorgen könne. In der Zwischenzeit gingen wir etwas Geld tauschen und tranken einen Kaffee. Nach kurzer Zeit konnte uns Milan ein Hotel nennen. Es war das 5 Sternehotel Alcron in einer Seitenstraße des Wenzelsplatzes. Wir zuckten ein wenig zusammen, erwiderten, ob unsere Studentenkasse dies bezahlen könne. Aber Milan winkte nur ab. Wir würden schon einen besonderen Studentenrabatt als seine Bekannte bekommen. (Auch im Sozialismus hieß es: “Nichts ist unmöglich – Simca!!!)

Wir verabredeten uns am Abend in der Vorhalle des Hotels, auch um einige Begehrlichkeiten aus dem Osten (das 135er Zeiss Jena-Objektiv, das sogenannte Olympia-Objektiv, da es 1936 zur Olympiade in Berlin mit aufsehenerregender 2,8er Lichtstärke erschien und einige Flaschen alten Cuba-Rum. Ich habe Anfang der 90er Jahre später eine Fotomappe auf dem Dortmunder Flohmarkt erworben mit Photos, die 1936 unter anderem unter den Linden auf der Höhe des alten Adlons aufgenommen worden sind. Weitere Fotos stammten aus dem Jugoslawien Ende 50er/Anfang 60er.) gegen DM umzutauschen.

Die Situation kam uns wie eine konspirative Aktion in einem Spionagefilm vor. Als wir ihn fragten, ob er auch, wie abgemacht unsere DM zu einem für beide Seiten günstigen Kurs mit ihm gegen die Landeswährung tauschen wolle, winkte er nur kurz ab, mit den Worten: “Hier nicht – das machen wir später!“ Darauf gingen wir in unsere Suite und machten uns ein wenig frisch. Unser verbeulter fast volljähriger Simca wurde vom Hotelpersonal in der engen Tiefgarage auf Stoßstange genau eingeparkt.

Für den Abend verabredeten wir uns wieder in der Halle. Wir gingen eine Kleinigkeit in der Nähe vom Wenzelsplatz essen. Milan erzählte uns von seiner beruflichen Laufbahn, dem Studium an der Filmkunstschule, von aufsehenerregenden fotografischen Techniken, die sein Professor entdeckt hatte und er führte uns in der Nacht schließlich durch Prag. Milan kannte fast jeden Winkel und jeden Stein seiner Stadt, und wie wir später erfuhren von seinem ganzen Land. Er liebte Prag und seine Tschechoslowakei über alles. Das war auch der Grund warum er 1968 nach dem Prager Frühling geblieben ist. Überall in der Stadt gab es geschichtsträchtige Orte, bei denen sich die Jahrhunderte, die unerträglichen Qualen und Freuden, die Kultur und die Unkultur der dort gelebten Menschen miteinander mischten. Über ganz Prag lag eine kafkaeske Stimmung, in diesem Jahr – 1988. Überall hörten Ohren mit. Die Häuser in den Seitenstraßen verfielen zusehends, davor sollten Gerüste die Passanten vor dem hinunterfallenden Putz schützen. In der Innenstadt waren die markantesten Gebäude, die der Administration für den Tourismus wichtig schienen jedoch geschmackvoll und fachmännisch renoviert.

In Stichworten:

Er zeigte uns die alte Universität, die Staatsicherheitsgebäude, in denen 1968 die Demonstranten gefangen gehalten und verhört worden waren. Er erzählte uns wie die Statue auf der anderen Seite des Flusses fiel. 1968 ist Milan in Prag geblieben, nicht so sein Namensvetter, der ging damals nach Wien und arbeitet dort als Künstler und Buchautor (u.a. ein Buch über Hochzeit – im November 1988 heirateten Sabrine und ich).

Milan lud uns in seine Wohnung ein. Die ganze Familie war beisammen. Es gab eine Schinkenplatte mit allen nur erdenklichen Spezialitäten der tschechischen Fleischerskunst, dazu gutes Pilsener Bier. Hier haben wir dann endlich Geld getauscht. Wir legten zusammen mit Milan unsere Reiseziele fest, da Milan durch die ganze Republik gereist war, um Fotos für seinen größten Auftraggeber, die Reiseagentur Čedok zu machen. Seine überwältigenden Kenntnisse der tschechischen Kultur kamen uns dabei sehr zu gute.

Die folgenden Reiseziele legten wir mehr oder weniger unverbindlich fest:

• Kladruby
• Marienbad
• Karlsbad
• Cheb
• Loket
• Klášterec nad Ohří
• Děčín
• Prebischtor im Elbsandsteingebirge
• Schrensko
• Adersbach
• Sedmihorky (die 2 VulkanBerge)
• Liberec (letzter Campingplatz, zuvor sind wir an einem anderen Campingplatz nicht angenommen worden – -als Deutsche)

Er zeigte uns eine Auswahl seiner Panoramakameras. Die Wohnung lag an der Ausfallstraße rechts mit der Straßenbahn direkt erreichbar. Am Tag zuvor hatte ich versucht die Kirchenfenster im Hradschin zu fotografieren – am Tage. Milan gab mir den Rat dies in der blauen Stunde morgens oder abends zu wiederholen.

Beim Besuch der Altstadt Prags kamen wir von der Schlossseite über die Karlsbrücke und gelangten auf der rechten Seite in eine Bierkneipe mit diversen dunklen Bierspezialitäten. Das Lokal war stark besucht, so dass wir uns an einen Tisch zu anderen Personen setzten. Wir hörten die Nachbarn in uns unbekannten slawischen Sprachen miteinander sprechen.

Im Hintergrund spielte ein stark abgenudeltes Tape mit westlichen Sounds. Bei dem Einsatz „Teachers leave us kids alone“ von Pink Floyds Rockoper „The Wall“ stimmten alle am Tisch plötzlich mit dem Einsatz des Titelgesangs unabgesprochen, jedoch wie auf ein Kommando mit ein. Nachdem der Song beendet war, schienen das Eis und die Sprachbarriere zwischen den Tischnachbarn gebrochen und wir unterhielten uns auf Englisch miteinander.

Wir erfuhren, dass die meisten am Tisch mit uns sitzenden Personen aus Russland, genauer aus Lettland, genauer aus Riga stammten. Fast alle waren gut ausgebildete Akademiker und hatten Musik als Hobby, die meisten davon spielten in einer Band, die die Musik der Scorpions coverte.

Die Scorpions waren neben Pink Floyd und den Beatles bei ihnen sehr beliebt. Selbstverständlich hatten die meisten von Ihnen das Heim voll mit Devotionalien ihrer beliebtesten Bands und besuchten regelmäßig deren Konzerte, soweit dies im Osten möglich war. Budapest war einer der Orte, in denen sich damals oft die Jugend überwiegend aus Ost, aber auch aus dem Westen zu Konzerten westlicher Bands traf. (Omega?)

Erst einige Monate (zwischen 27. u 29.Juni) zuvor hatte ich Pink Floyd in Dortmund in der Westfalenhalle gesehen. Nach einer langen Abstinenz von Musik aus meiner Jugend und der Hinwendung zu zeitnahen Musikrichtungen, bekam ich schon beim Intro zu Crazy Diamonds eine Gänsehaut und war wieder voll auf „Pink-Floyd-Trip“. Selbstverständlich musste ich mir das Live-Doppel-Album „Delicate Sound of Thunder“ im November 1988 sofort kaufen. Ich stellte mir beim ersten Hören meine Boxen so dicht an meinen Körper und drehte so weit auf, dass ich fast echtes Live-Feeling bekam.

Als wir später wieder in Dortmund ankamen und am Abend den Fernseher anschalteten kam ein Bericht über die Jugendscene in Lettland, besonders der in Riga und selbstverständlich wurden die Scorpions und einige heimische Bands erwähnt. – Zufall?

In diesem Sommer des Jahres 1988 sollte Pink Floyd angeblich auch in Budapest spielen. Zumindest standen Konzerte in Wien, München und Norditalien fest. Sabrine und ich überlegten, ob wir von Prag einen Abstecher dorthin machen sollten, um sich das eine oder andere Konzert anzuschauen.

Der 1991, 3 Jahre später erschienene Titel, der Scorpions „Wind of change“ ließ mich später immer an diese „grenzüberschreitende“ Situation in der Begegnung zwischen jungen Menschen aus Ost und West in Prag an der Karlsbrücke erinnern(Luftbrücke zwischen Ost und West).

Um die beschriebene Luftbrücke weiter auszubauen verabredeten wir uns am Abend in der Lounge unseres Hotels.

Sabrine nahm zuvor ein lang andauerndes Bad.

Bevor sie ins Bad ging nahm sie eine Kappe aus ihrer Handtasche, woher sie die auch immer hatte, setzte sie auf ihren Kopf und zog sich ganz langsam aus. Im Hintergrund lief „The Wall“.

Einer der russischen Jungs namens Viktor hatte eine Kappe auf, wie der Sänger der Scorpions, war gross und stark gebaut und hatte helle melierte Harre. Sabrine gefiel der junge Mann mit seiner smarten männlichen Ausstrahlung sehr. Es war nicht zu übersehen, dass dies bei ihm auf Gegenliebe stieß. Die Russen kauften sich an dem Zigarrenraum rechts der Eingangshalle einige Zigarren und spielten auffällig damit.

Von unserem Hotel aus unternahmen wir eine Kneipentour durch Prag. Zunächst machten wir eine Runde über dem nahegelegenen Wenzelsplatz.

Viktor (Übersetzt=Sieg) fackelte auch gar nicht lange. Wir hatten den Wenzelsplatz noch nicht einmal überschritten, da nahm er siegesbewusst Sabrine in seine Arme. Während die meisten Lover in meinem Dabeisein etwas zaghafter waren, fragte Viktor mich nicht einmal mit Blicken, ob seine Okkupation in Ordnung ging. In mir kamen stark besiegte Gefühle auf, ließ mir aber nichts anmerken und widmete mich dem guten tschechischen Bier zu und vertiefte mich in lange Gespräche mit den anderen Bandmitgliedern.

kaffkaeske Grüße

Karlissimo

Video für Cuckolds: Ehefrau entsaftet den Cucki nach Lover-Wochenende

11 Kommentare zu „Prag –die unerträgliche Ambivalenz des Seins“

  • Hallo Karlissimo,

    das “Vorspiel” Deiner erotischen Reisegeschichte weckt auch in mir so einige Erinnerungen ;-)
    Kann es sein, dass ihr in der Bierkneipe “Goldener Tiger” (U zlateho tygra) in so einer Seitengasse nahe der Karlsbrücke gelandet seid?
    Sabrine und Du haben die romantischen Momente abends bei oder auf der Karlsbrücke nicht erlebt, oder hatte Deine Ex in “ihrer Leichtigkeit des Seins” das womöglich mit “dem Sieger” genossen?
    Du siehst, ich als Cuckold komme bei Deinen Erzählungen sofort wieder auf Ideen, die meine Veranlagung mit “Stoff” versorgen.

    Bin mal gespannt, wie es mit diesem Viktor weiter ging.
    Der Mann hat wohl genau so unbewusst wie Du den Cucki in Dir entdeckt gehabt.

    Viele Grüsse
    Markus

  • karlissimo:

    Hallo ihr Beiden,

    hier die Fortsetzung zu den erotischen Prager Ereignissen mit den Russen.

    Have a Cigar!

    Ja was dann geschah, habe ich nur noch halb wahrgenommen. Rory Gallagher hätte den Titel „To much alcohol” danach schreiben können. Soweit ich mich erinnern kann, haben wir am Wenzelsplatz und in seiner Nähe einige Kneipen besucht. Schon nach der ersten Kneipe fiel mir auf, dass ich Sabrine und Viktor immer weniger zu sehen bekam.

    Nachdem wir die letzte Kneipe auf dem Wenzelsplatz verließen, sah ich die Beiden schließlich gar nicht mehr. Die Bandmitglieder meinten entweder, sie seien zur Toilette oder mal eben Luft schnappen gegangen. Ich wollte gerne in den Goldenen Tiger, um die Versöhnung zwischen Ost und West so richtig mit Bier und Wodka zu besiegeln, die Jungs hielten mich jedoch immer wieder davon ab in die Richtung der Karlsbrücke zu laufen. Was dort und später im Hotelzimmer geschah habe ich erst später von Sabrine erfahren.

    Sie zogen mich immer wieder in eine Kneipe in der Nähe des Hotels hinein, bis mir irgendwann schon zu recht früher Stunde (glaubte ich jedenfalls) so schlecht wurde, dass ich mich übergeben musste. Ich schaffte es gerade mal bis zur Toilette. Nachdem ich das überflüssige Bier mit samt dem Abendessen, den Knödeln und den Rinderbraten mit Rotkohl (Salat gab es damals in den sozialistischen Zeiten nur selten) wieder über den Mund der Erde zurückgegeben hatte, steckte ich meinen Kopf unter den Wasserhahn und trank einige große Schlucke Wasser. Das half ein wenig mehr Klarheit zurückzubringen. Zwei von den Jungs halfen mir hinaus an die frische Luft – und schon ging’s mir besser.

    Wir beschlossen noch ein paar Schritte an der frischen Luft zu gehen. Von Sabrine und Viktor war keine Spur. Ich schaute auf meine mechanische Poljot-Uhr aus Polen und glaubte, dass sie nicht mehr richtig ging. In dem Augenblick ertönten die Glocken an der berühmten astrologischen Rathausuhr, die Türchen öffneten sich und ließen einen Blick auf die vorbeiziehenden Figuren zu. Auch weitere Figuren an dem Turm bewegten sich. Der Sensemann machte mir in diesem Augenblick derart Angst, dass ich plötzlich den Wunsch nach einem kuscheligen Bettchen und den Busen von Sabrine verspürte. Ein Blick auf die Rathausuhr links gab mir die Gewissheit, dass doch mehr Zeit vergangen war, als ich dachte.

    Es war doch schon 3 Uhr morgens.

    Ich überredete die Russen mit ins Hotel zu kommen, um in der Lounge noch einen Abschiedstrunk zu nehmen und sie waren direkt damit einverstanden, da sie in dem hoteleigenen Zigarrenshop noch ein paar Zigarren kaufen wollten. Beim Hotel Alcron angekommen bestellten sich die Jungs noch eine Lage Wodka, ich nahm nur Woda und sie kauften sich noch eine Kiste kubanische Zigarren.

    Einer von Ihnen namens Boris machte die Schachtel auf, drehte sie elegant in seinen Händen und streckte mir offerierend die Zigarren hin.
    „Do you know the song “Have a Cigar“from Pink Floyd?”

    “Yes I know, but…eh…mir ist schon schlecht! Wie heißt denn das jetzt auf Englisch?”

    “Oh I have understand but that‘s no reason! It’s a very good one from Cuba”

    “…OK!”

    Ich nahm dann mal eine – wohlgemerkt als Nichtraucher!
    Boris reichte mir noch eine kleine Schachtel mit Streichhölzern dazu. Umständlich zündete ich sie mir mit einem Streichholz an, das heißt es klappte erst nach dem 3. Streichholz und inhalierte langsam den Rauch! Da fiel mir ein, ich hatte doch den guten alten Cuba-Rum, den 15 Jahre alten Havana Club Gran Reserva auf unserem Zimmer. Der würde hervorragend dazu passen. Ich ging zur Rezeption und verlangte nach meinem Schlüssel. Der war jedoch nicht mehr in seinem Fach. Die junge schöne rotblonde Hotelangestellte mit eleganten Locken und verführerischen, leicht nach oben stehenden Lippen sagte mir mit einem eindeutig zweideutigen Blick, dass meine Partnerin schon mit einem Gast aufs Zimmer gegangen ist.

    Oh! Eigentlich nichts wirklich überraschendes.

    Ich legte meine Zigarre in einen Aschenbecher und ging die Treppen hinauf in den 2. Stock, das heißt ich rannte nahezu. Der Aufzug lohnte sich nicht, weiß auch gar nicht, ob damals einer dort existierte. Langsam schlich ich mich an die Zimmertüre heran und horchte.

    Aus der Tür klang Pink Floyd. Es klang nach dem Album Wish you were here, es war „Have a Cigar“

    Hier erst einmal der Text von dem Album Wish you were here von Pink Floyd:

    Come in here, Dear boy, have a cigar.
    You’re gonna go far,
    You’re gonna fly high,
    You’re never gonna die,
    You’re gonna make it, if you try;
    They’re gonna love you.
    Well I’ve always had a deep respect,
    And I mean that most sincere.
    The band is just fantastic,
    that is really what I think.
    Oh by the way, which one’s Pink?

    And did we tell you the name of the game, boy?
    We call it Riding the Gravy Train.

    We’re just knocked out.
    We heard about the sell-out.
    You gotta get an album out.
    You owe it to the people.
    We’re so happy we can hardly count.
    Everybody else is just green,
    Have you seen the chart?
    It’s a hell of a start,
    It could be made into a monster
    If we all pull together as a team.

    And did we tell you the name of the game, boy?
    We call it Riding the Gravy Train.

    rauchige Grüße haucht Euch entgegen

    Karlissimo

  • karlissimo:

    Hallo ihr Beiden,

    hier eine weiter Fortsetzung meiner noch nicht freigeschalteten Hotelscene:

    Plötzlich stoppte die Musik –

    …Stille –

    Dann begann Joe Cocker mit „You Can Leave Your Hat On” leise aus den Lautsprechern zu röhren.

    Oh my god!

    Oh mein Gott!

    Ich hatte zwar den Film “Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“, bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal in seinem „Final Cut“ sehen können, der genau ein Jahr nach Milan Kunderas Veröffentlichung des gleichnamigen Romans (Oktober 1997), am der 2. Oktober 2008 erschien. Aber die Musik von Joe Cocker drückte genau die Stimmung aus, die in der Strip-Scene herrschte.

    Jetzt wusste ich auch woher Sabrine „die Kappe“ hatte.
    Langsam drückte ich die Klinke unserer Hotel-Tür hinunter.
    Nachdem ich die Tür einen Spalt geöffnet hatte, sah ich zwischen dem hell erleuchteten Bad und dem im Dunkel liegenden Schlafzimmer, einen Schatten tanzen, der sich im Rhythmus der Musik wand. (Laterna Magika)
    Langsam kam eine sich rekelnde, vibrierende Gestalt zum Vorschein.

    „Meine Sabrine“!

    Auf dem Bett, auf unserem Bett, konnte ich schattenhaft Viktor erkennen, plötzlich flammte ein kleines Licht auf.

    Viktor zündete sich eine Zigarre an. Schemenhaft wurde dabei sein Gesicht von unten beleuchtet. Dabei glaubte ich ein diabolisches Lächeln, nein ein Grinsen auf seinen Mundwinkeln ablesen zu können.

    Sabrine bewegte sich wie eine Tempeltänzerin, trug einen engen schwarzen Rock mit einer breiten Borte über den Hüften und eine weiße Bluse mit einem schwarzen Bolero, unter ihrer Bluse stach ein schwarzer BH ab, schwarze Seidenstrümpfe an den Beinen, hochhackige Schuhe, die sie in meinem Dabeisein selten getragen hatte (ich sah sie eher in Birkenstock) und auf dem Kopf „die Kappe“. In der Hand hielt sie einen Stock oder so etwas Ähnliches und ein dickes Seil, das ich für die Übung meiner Seglerknoten benutzte.

    Sie spielte mit diesen beiden Accessoires in sehr kreativer und aufreizender Weise. Viktor winkte ihr zu. Sie band das Seil Rundung um Rundung um den Stab, glitt sich dabei mit der Zunge über die Lippen, ließ endlich den Stab wieder mit einem eleganten Schwung von dem Seil rollen, der dabei in die Richtung Viktors flog, schwang das Seil zwischen ihre Schenkel, ließ es zwischen ihrer durch den Stoff nur undeutlich erkennbaren Scham gleiten und rieb es sich mit ruckartigen Bewegungen mal nach vorn mal nach hinten.

    Dann bewegte sie sich auf das Bett zu und fesselte Viktors Füße mit geschickten Bewegungen an den Beinen des Bettes. Viktor drückte mit dem Daumen seine Zigarre in den Aschenbecher und wollte mit den nun beiden frei gewordenen Händen Sabrine umgreifen, die sich jedoch geschickt seinen gierigen Klauen entriss.
    Ihr herzförmiges gewaltiges Becken bewegte sich dabei von rechts nach links, von oben nach unten, machte kreisförmige Bewegungen. Sie drehte sich wieder in den Raum hinein, nahm die beiden Seiten des Boleros in ihre Hände und streifte ihn langsam nach Hinten und lies ihn auf den Boden fallen.
    Sabrine riss mit einem Schwung die breite Borte von ihren Hüften und schwang sie mit einer lasziven Bewegung durch den Raum.

    In diesem Moment griff Viktor mit einer Hand nach dem schokoladenhaltigen Konfekt, das wir in einer Konditorei am Wenzelsplatz gekauft hatten und mit der anderen Hand schenkte er sich noch einen guten alten Cuba-Rum, den 15 Jahre alten Havana Club Gran Reserva, meinen guten alten Cuba-Rum, den 15 Jahre alten Havana Club Gran Reserva in ein Glas ein und nippte langsam an seinem Glas.

    Seine Zunge glitt dabei immer wieder über den Rand des Glases. Dann nahm er das Konfekt und legte es sich auf die weit herausgestreckte Zunge, diese hielt er mit einem aufreizendem Blick Sabrine hin. Daraufhin beugte sie sich mit dem Oberkörper nach vorn, um schließlich wie ein Klappmesser auf allen Vieren zum Stehen zu kommen.

    Nun krabbelte sie auf ihren Vorderpfoten und ihren Knien auf Viktor zu. Ihr Becken ging dabei wieder langsam wie bei einer sich anschleichenden Raubkatze von links nach rechts und von rechts nach links.

    Kurz vor dem Bett drehte sie sich, so dass ihr breites Gesäß mit der engen Taille sich meinen Blicken zuwandte. Der Rhythmus ihres Beckens hypnotisierte mein eh schon angeschlagenes Bewusstsein.
    Ihren Kopf bewegte sie auf Viktors Zunge zu. Nun nahm sie das Konfekt mit ihren Zähnen, biss ein Stück davon ab und kaute genüsslich mit ihrem Unterkiefer.
    Dann riss sie plötzlich ihren Kopf nach hinten und stand in Bruchteil einer Sekunde vor Viktor um ihm ihren Schoss darzubieten.

    Viktor atmete tief ein, griff mit beiden Händen Sabrine an den Arsch, und versengte seinen Kopf in die Mulde ihres schwarzen Rocks. Ich höre noch heute sein … Ausatmen (Breath – Breath in the Air)!

    Mit einer schnellen Bewegung löste sie sich seiner Umklammerung um im Bad zu verschwinden. Sabrine kam mit einem Glas voll Flüssigkeit zurück, riss eine Augenbraue hoch und hielt es Viktor mit einer Aufforderung in ihrem Blick hin, es auszuleeren.

    Sie machte einen Schritt zurück und knöpfte langsam mit wogenden Bewegungen ihre Bluse auf. Während Viktor ihr gebannt auf die Knöpfe starrte nippte er an seinem Glas und lächelte Sabrine an. Ein wahnsinnig filigraner BH mit einer aufregenden Spitze kam zum Vorschein. Viktor und ich schienen ganz gebannt darauf zu schielen.

    Plötzlich versprühte er die Flüssigkeit, die er zuvor noch genüßlich zwischen seinen Backen bewegt hatte aus seinem Mund quer durch den Raum, machte den Mund danach erstaunt auf und schüttelte seinen Kopf in schräger Lage einmal hin und her, schaute dabei Sabrine strafend aber mit einem süffisantem Lächeln auf den Lippen in ihre Augen, die nun siegesbewusst lächelte, sich umdrehte, dabei den Reisverschluss ihres Rockes öffnete und auch diese Hülle endlich langsam fallen ließ. Sie stand nun mit einem schwarzen BH und schwarzen Strapsen bekleidet da. An ihren Beinen rekelten sich mit sanften Falten echte schwarze Nylons mit Naht. Die roten Pumps hatte sie ebenfalls immer noch an ihren Füssen. Zwischen ihren Beinen befand sich kein Slip.

    Sie ging mit wogenden Hüften auf das Zimmer-Telefon zu, nahm den Hörer in die Hand, wählte eine Nummer, hauchte etwas Unverständliches in den Hörer, rieb ihn dann zwischen ihren Schenkeln und ging mit samt dem ganzen Telefon aufs Bett zu, um schließlich die spiralförmige Schnur um seinen Hals zu winden. Die Musik hörte auf zu spielen. Sie hielt ihm den Hörer unter seine Nase und hauchte ihm folgende Worte zu: „Willst Du noch einmal mit deiner Mama sprechen, – bevor Du stirbst?“

    Nun gab es erst einmal eine lange genüssliche Stille.

    OM!

    Breath!

    Dann hörte ich einen bebenden Applaus hinter mir.
    Ich drehte mich erstaunt um.
    Die Russen, die Hotelangestellte, und weitere Gäste standen hinter mir und klatschten Applaus. Die Türe stand wohl schon eine Weile, von den Protagonisten anscheinend unbemerkt, offen. Ich hatte sie wohl aus Versehen aufgedrückt, um die Scene, den besten Strip meines Lebens breitbandmäßig verfolgen zu können. Das war mal wieder Spitze! Das war Kino! Das war Laterna Magika!

    magische Lichtgrüße

    Karlissimo

  • Hallo Karlissimo,

    der Übersichtlichkeit und besseren Zuordnung wegen habe ich die beiden Fortsetzungen Deiner Story als Kommentare hier freigeschaltet.
    Etwas besser würden sich die Geschichten machen, wenn man sie so zusammen fügen könnte, dass sie “am Stück” darstellbar (mit weiter blättern z.B.) wären. Aber alleine aus technischen Gründen klemmt es diesbezüglich. Ein Grund mit, weshalb ich aktuell an etwas Neuem bastle.

    Auf möglichst unkomplizierte Weise sollen dann die Autoren ihre eigenen, besser bedienbaren Bereiche erhalten. Insgesamt wird es etwas übersichtlicher werden, so dass auch die Zusammenhänge für die Leser einfacher rekonstruierbar werden.

    Gab es in dem Jahr eurer Tschechien-Reise eigentlich den Film “Nur 9 1/2 Wochen” schon? Die Strip-Szene, aber vor allem „You Can Leave Your Hat On” erinnert mich sehr daran. Hocherotisch… und das von einem weiblichen Drehbuchautor. Hatte bei der Handlung auf nen Cuckold als Schreiberling des Werks getippt :-)
    Aber wie man sieht, sind wir Männer nicht alleine mit unseren Phantasien und Vorlieben …

    Gruss
    Markus

  • karlissimo:

    Hallo ihr Beiden,

    Ja – alle Geschichsteile zusammen als eine Geschichte präsentiert fänd ich auch gut.
    Ja – den Film 9 1/2 Wochen gab es damals schon. Er ist 1986 erschienen.
    Ja – wie schon erwähnt gab es den Titel „You Can Leave Your Hat On” von Joe Cocker schon seit ca. 1986
    Nein – weder ich noch Sabrine hatten den Film damals gesehen.
    Nein – Und wie schon gesagt, hatten wir den Film “Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins” damals nicht einmal in der noch unter Verschluss gestandenen Directors Cut-Version gesehen.
    Nein – ich wusste nicht, dass sich schon Bill Clinton vor uns im Goldenen Löwen für die Völkerverständigung zwischen Ost und West am selben Tisch eingesetzt hatte – alle Welt glaubte ja dass er es erst seit der Lewinsky-Affaire getan hätte.
    Nein – ich wusste bis jetzt auch nicht, dass er sich 1994 noch einmal an demselben Tisch mit Vaclav Havel und anderen Autoren gesetzt hat.

    Später habe ich diese Scene und die Lichteffekte aus der Aufführung von Pink Floyds Licht- und Bühnenshow als Grundlage für ein Licht-Projekt mit beleuchteten Porzellan-Objekten genutzt. Selbstverständlich bekam ich die beste nur mögliche Note für dieses Projekt von meinen Professoren – ich war ja auch voll mit Herz, Verstand und Schwanz dabei gewesen. Sabrines damaliges Outfit sah ich dann erneut kurz nach unserer Hochzeit Ende 1988 oder Anfang 1989 bei einem Auftritt Jule Neigels in Hamm. Jule trug ebenfalls einen schwarzen Rock mit einer breiten Borte und einer weißen Bluse. Was hat mich das angemacht. Ich war wie elektrisiert. Mein Blick bohrte sich durch die kleine Halle mit einer überschaubaren Anzahl Besucher. Es war wieder einmal wie ein Déjà-vu. Jule Neigel schaute mir dabei tief in die Augen, erwiderte meinen Blick und schien meine Gedanken erahnen zu können. Was die Situation noch erregender machte war, dass ich Sabrine absolute Treue in der Ehe geschworen und auch gehalten habe(naja bis zu dem Zeitpunkt, als sie sich meiner Treue als unwürdig erwies). Selbst dieser Blick allein war schon eine Sünde.

    Jule (orangige) und Jim(mige) Grüße

    Karlissimo

  • Hallo Karlissimo,

    habe Deinen letzten Kommentar wegen dem Info-Text zu Jule Neigel abgekürzt. Weil es sich um eine “Kopie” handelt, könnte das zum Nachteil für unsere Site hier werden. Suchmaschinen strafen kopierte Texte ab, indem sie die betreffende Site – in dem Fall wäre es sonnenweide – in ihrer Findbarkeit nach hinten drücken…

    Grins… dass ich selbst mit Herz, Hirn und Schwanz als dabei war, beweisen mir erfolgreiche Eigenprojekte. Andere Dinge, bei denen ich Herz und Schwanz vermissen liess, waren Flops bzw. allenfalls Durchschnitt.
    Tja, was das Innere so alles in “Bewegung” bringen kann…

    Viele Grüsse
    Markus

  • karlissimo:

    Hallo ihr Beiden,

    Wie wär es denn mit einem Link auf den Jule Neigel-Text?
    Da dieser die Situation und die veranlagte Spannung ganz gut zum Ausdruck bringt.

    Gruß
    Karli

  • Hallo Karli :-)

    Was für eine Frage, da müssen wir erstmal recherchieren. Geht uns nur darum, dass wir im Fall einer Verlinkung auf so ne “harmlose” Seite keinen Ärger kriegen. Aber nun kümmert sich Anja gerade selbst darum. Also ALLES WIRD GUT! :-)

    Viele Grüsse von uns BEIDEN mal wieder

  • karlissimo:

    Hallo ihr gesegnetes Cuckoldpaar,

    Es kann auch sein, dass wir Jule Neigel erst in den 90er in Hamm gesehen haben. Mir fällt ein, dass Sabrine damals dort als Textillehrerin arbeitete. Zusammen mit ihrer Kollegin und ihrem frisch verheirateten Mann besuchten wir dieses Konzert. Ich war selbstverständlich meiner Sabrine bis dahin treu geblieben, fühlte ich mich doch frisch verheiratet.
    In Ludwigshafen tanzte übrigens, nachdem er von der Münchener Oper wegging unser sizilianische Freund Klausio die Filtertüte. Nach Mannheim kam ich erst 2007 in einem „Zug der Erinnerung“ mal auf einen Sprung vorbei. An eine Scene in dem Zug kann ich mich noch gut erinnern. Ich telefonierte mit einer meiner Bekannten aus Hamm oder Kamen, aus Kaiserslautern, aus Mannheim, aus Ludwigshafen oder so, jedenfalls hatte ich sie zu meiner Jule auserkoren und spritzte während der Zug dort in der Nacht stand ganz gewaltig ab.
    Kurz nach dem Konzert besuchten wir ein Theaterstück mit dem Titel „Die Bewerbung“ in Wuppertal LCD, dem Jugendzentrum in Barmen. Das Stück war von einem autodidaktischen Theaterschreiber geschrieben worden und Freunde von Sabrines Kollegin spielten die Rollen. Jetzt ratet mal wo und bei wem ich mich einige Jahre später, während unserer Scheidungsphase, als Liebhaber, sowie Angestellter im April/ Mai 1997beworben habe? Dort habe ich dann meine „Barmer Theologische Erklärung“ vor meiner jetzigen Partnerin abgehalten. In diesem Jahr habe ich in der Stadthalle Juliette Gréco auftreten sehen und ihre Lieder: „La vie en rose und Je ne regrette rien“ gehört.

    Bezüglich Eurer Vorsicht mit den Regeln des Internet-Etikette kann ich Euch gut verstehen. Es ist ja auch eine wahnsinnig aufwendige Arbeit so eine Internetseite zu unterhalten und die Inhalte der Teilnehmer zu überprüfen.

    Ich kenne dies, da ich eine Zeit im MultiMedia-Bereich gearbeitet habe.

    Habe eine hohe Achtung vor Eurem “Projekt”.

    Vielleicht kann ich ja den Text zu Jule Neigel etwas praphrasieren, so dass er nicht mehr als Fremdtext gezeichnet werden muss.

    Paraphrasierende theologische Grüße

    Karlissimo

  • karlissimo:

    Hallo Anja,
    Hallo Markus,

    statt eine Fortsetzung zu unseren Erlebnissen in Prag und der damaligen Tschechoslovakei zu schreiben habe ich meine Erinnerungen an unseren letzten gemeinsamen Urlaub nach Teneriffa kurz skizzenhaft angefangen.

    Hier also eine neue Episode:

    Teneriffa – Karneval und „Wilde Trompetenblumen“

    Der Urlaub auf Teneriffa war von bizarrer Qualität, fast wie der Schrei echter chinesischer Seide.

    Sabrine hatte sich in einem Seminar an der Universität zu Dortmund wieder einmal verliebt, in Tobias Oberdreist, den letzten ihrer Lover, – vor unserer Scheidung. Für dieses Seminar hatte ich noch eine Musikkassette mit meditativen schwebenden Stücken von Jan Garbareks „Twelve Moon“ und Pink Floyds Album „Devision Bell“ zusammengestellt. Es muss sehr wirkungsvoll gewesen sein. Im Februar wollten wir nach Teneriffa fliegen. Oberdreist hatte Sabrine beeinflusst den Urlaub nicht gemeinsam mit mir zu verbringen. Wir hatten diese Reise jedoch schon gebucht und Sabrine ließ sich am Vorabend unseres Fluges überreden den Urlaub trotzdem anzutreten, – trotz des sich abzeichnenden Ernst und Tragweite der neuen Liaison – mit Herrn Freitag aus der Sparkasse der Bundesbahnsiedlung in Riverhausen hatte sie bereits Schluss gemacht, was die Brisanz noch erhöhte, die Ernsthaftigkeit noch unterstrich!

    Im Gepäck hatten wir diesmal nicht nur einen Lover, sondern gar zwei, den Neuen und den Alten!

    Als Bettlektüre hatte ich mir ein Buch über Machiavellismus, eines von Arthur Rimbaud und ein weiteres über Kamasutra mitgenommen.

    Eine bizarre Mischung!

    Die Flora und Fauna dieser wahrhaft vulkanischen Insel überwältigte uns. Es war nicht mehr so richtig Europa, und wenn man die Vulkanlandschaften des Teide besuchte, hatte man das Gefühl nicht mehr auf unseren Planeten zu sein, sondern auf irgendeinen menschen- und seelenleeren Himmelskörper. An den Hängen wuchsen kleine gelbe und manchmal auch orangefarbene Trompetenblumen, die eine Ähnlichkeit mit unseren Mohnblumen aufwiesen. Wir bereisten mit einem Leihwagen die gesamte Insel, vom Norden, dem tropischen Regenwald, über den Teiide, den Steinwüsten, bis hin zu dem Ort Orotava, vor deren Stadttoren wir in einem Restaurant mit vielen Fischteichen Halt machten. Auf dem Weg nach Orotava machte mir plötzlich das Fahren mit dem Auto sehr viel Spass, machte es mir viel Spass und Freude mit großer Geschwindigkeit den Kurven der Serpentinen zu folgen – ich erinnerte mich an meine erste lange Autofahrt nach Südfrankreich, genauer nach Ramatuelle im Jahre 1977 mit Mick Webber, meinem musikalischen Doppelgänger. Ich erinnerte mich wie ich damals mir Regeln aufstellte, um die Gefahr zu minimieren und die Geschwindigkeit aufs Höchste auszureizen. Nach Jahren von Missbehagen zu allen Dingen mit Auto, Ralley und Formel1 bekam ich nun plötzlich Lust bis an die Grenzen zu gehen. Und fuhr los was das Zeug hielt. Sabrine saß erstaunt neben mir, mit einer Mischung aus leichter Angst und Faszination sah sie mich an, sie sagte jedoch nichts. Jahre zuvor hatte der Vater von Cedrik meiner Mutter in ähnlicher Weise mit seinen Ralley-Künsten imponiert. Aber nun wollte ich Sabrine nicht damit imponieren. Ich wollte einfach nur die Lust an meiner Schwerkraft spüren, der unerträglichen Leichtigkeit des Seins entgegenwirken, – Wien, Freud, Prag und alle Depression Kafkas hinter mir lassen.

    Der Fisch in dem Restaurant schmeckte vorzüglich nur die Atmosphäre der Innenräume war zu sehr auf Bus-Massenterrorismus ausgelegt.

    Der Blick über Orotava bei untergehender Sonne zusammen mit einer Villa und ihrem kleinen orientalisch wirkenden, romantischen Türmchen, in der Nähe der Don Bosco-Schule, und dem blauen, fast verschwommenen Meereshorizont war sehr romantisch. Wie schön mochte es wohl sein abends in diesem Türmchen sich vom Alltag zu erholen, zu Zweit, das Geschrei der Kinder hallt noch nach, das dumpfe Schlagen der Brandung im Hintergrund, in fast wogender Stille.

    OM!

    Einige meiner damals noch analog mit meiner Olympus geschossenen Fotos dieser überwältigenden Landschaften lassen sich sogar jetzt noch verkaufen – Nein die Aktfotos von Sabrine, die ich während des Urlaubs auf Teneriffa schoss habe ich bis jetzt nicht verkauft! Sabrine hat in weiser Voraussicht während der Scheidungsphase fast sämtliche Fotos aus meiner Wohnung, hinter meinem Rücken durch einen illegal angefertigten Zweitschlüssel beschlagnahmt! Die Duplikate der Aktfotos, die ich behielt habe ich nie jemandem gezeigt oder gar veröffentlicht! In dieser seltsamen Trennungssituation, wahrscheinlich durch die entstandene Distanz, war es mir möglich meine Hemmschwelle zur Gestaltung von Aktaufnahmen bezüglich Sabrine zu überwinden. Es waren meine ersten und letzten Aktaufnahmen von Ihr. Die geniale Technik der Olympus OM 2 zusammen mit einer systemeigenen Multiblitzanlage kam mir dabei sehr zum Vorteil.

    Sabrine spannte mich in diesem Urlaub auf die Folter, wie sie es noch nie zuvor so schmerzhaft getan hatte. Sie stellte die Regel auf, dass zwischen uns zwar jede Form von Erotik stattfinden dürfe, jedoch würden wir dabei nie miteinander normalen Sex haben dürfen – und dies auch über den Urlaub hinaus. Nie mehr Sex mit meiner Sabrine!

    Das waren 2 Wochen Spannung pur!

    Es knisterte in der feuchtschwülen Atmosphäre dieser kanarischen Insel eh schon an allen Ecken, dazu kam auch noch der verspätete Karneval in unserem Ort. Wir waren in einer kleinen Hotelanlage nördlich von Candelaria untergebracht. Von dort aus startete der Karnevalszug über die Av Maritima, vorbei an Las Caletillas bis zur Plaza Patrona de Canarias vor der Basilika de Candelaria, in der eine Figur der heiligen Jungfrau Marie verehrt wird, da sie vor Jahren dort im Meer erschienen sein soll (da war sie wieder die Jungfrau Maria, wie in Saintes-Maries-de-la-Mer).

    Überall heizten auf den Straßen heiße Rhythmen meine Begierde nach ihr an.

    Es war wie bei einem Esel, dem man eine Salami mit einem Stock vor die Schnauze hält, an die er nie herankommen kann!

    Das diesmal eine Trennung bevorstand hatte ich schon in meinen Träumen erahnt, bzw. vorweggenommen. In mir schwelte die immerwährende Angst und Sehnsucht nach dem nie Erreichbaren!

    Jedes Wort, das ich nun niederschreibe, wiegt so schwer wie Blei! Es tropft nur ganz langsam aus meiner Feder – Buchstabe für Buchstabe, wie Tränen aus einem Füllfederhalter! Ich hörte die melancholische Musik aus dem Film Wilde Orchidee in meinen Ohren, gemischt mit den Rhythmen südamerikanischer Karnevalsmusik und flamenco-artigen Gitarrenklängen – eine bizarre Mischung.

    Der Schmerz war damals so groß, das ich anfing mir unterhalb meiner Eichel, verdeckt durch die Vorhaut ein Loch zu schneiden, um den Schmerz in meinem Herzen entgegenzuwirken. Ich nutzte es um dort ein ringförmiges kleines Vorhängeschloss anzubringen.

    Mein erstes Piercing!

    Die Badewanne war voller rotes Blut. Ich hatte dafür die Nacht gewählt, als Sabrine tief und fest schlief. Sollte sie doch unvorgesehener Weise ins Bad kommen, war der Anblick nicht zu verhindern. Mit Teebaumöl und Pfefferminze bekam ich die Blutung zum Stoppen, ließ das Wasser ab, und wischte die Wanne sorgsam sauber.

    Ich war mir sicher, dass Sabrine mein Piercing nicht bemerken würde, denn wie schon gesagt spielte mein Schwanz bei unseren erotischen Spielen nie eine große Rolle, und direkter Sex war mir ja nun verwehrt.

    Bizarre tropische Karnevalsgrüße aus den Kanaren von Eurem

    Karlissimo

  • Hallo Karlissimo,

    Du hast wieder eine neue, sehr interessante Geschichte (Teneriffa) eingetragen. Diesmal will ich warten bis die Fortsetzung davon erscheint, damit ich das Ganze komplett unter “Echt erlebt v. Usern” eintragen kann.
    Wäre einmal mehr zu schade sie “nur” als Kommentar irgendwo vor sich hin vegetieren zu lassen.

    Viele Grüsse
    Markus

Kommentieren

Login



Umfrage

Meine Frau fremdgefickt:

Ergebnisse anzeigen

lädt ... lädt ...
Breite Hüften und geile Titten: Edit Wixmann ist eine junge Frau, die es sich gerne selbst besorgt. Sie zieht ihre Jeans aus, gehts ins Bad, duscht ihren versauten Nachbarinnen-Body und reitet sich die Geilheit mit einem Plug aus dem Leib. Hier kannst Du dieses und weiter einzigartige Videos ansehen:

Nur hier bei Bio-Bodys.net

Bi-geile, junge Frau das erste Mal bei einer Domina: Sie hat Bammel vor dem für sie Ungewissen. Nackt muss sie sich von der herrischen Lady mustern lassen. Ihre Hängtitten werden von ihr abgegriffen und geklammert. Sie muss lange "leiden", bis sie beim Fick mit dem Strapon zum Orgasmus kommen darf:

Kati das erste Mal von einer Domina gemustert und durchgefickt.

Alt fickt Jung: Kerstin (20) von Karl (60) anal eingeritten! Nicht nur die reizvollen Spiele mit dem erfahrenen Pimmel des alten Mannes gefallen der jungen Frau. Seit Karl, mit dem sie auch zusammenlebt, sie von hinten genommen hat, fährt sie vor allem auf Analverkehr total ab:

Opa Karl (60) hat eine 20 Jahre alte, devote Freundin.

Bukkake privat: Schwanzgeile Hausfrau durchgefickt und fremdbesamt. Lili lässt sich vollschleimen, und verreibt mit dem Glied des jeweiligen Spermapenders den Samen in ihrem Gesicht. Sie trinkt die Sacksahne der Männer, während andere sie abwechselnd von hinten besteigen und durchficken:

Lili lässt sich von fremden Männern durchficken und besamen.

Diese und viele weitere einzigartige Videos aus der rein privaten Lust-Szene kann man zum einmaligen Flaterate-Tarif von einmalig 17.95 Euro (Kein Abo!) hier ansehen und/oder auf seine Festplatte abspeichern: Hier sofort zum fairen Spartarif rein! Alle Videos in bester Qualität und mit Original-Ton.