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	<title>Kommentare zu: Prag –die unerträgliche Ambivalenz des Seins</title>
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	<description>Cuckold und Wifesharer wissen was ihren Frauen gut tut.</description>
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		<title>Von: Cuckold</title>
		<link>http://www.sonnenweide.com/02/2010/memories1988/#comment-441</link>
		<dc:creator>Cuckold</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 06:17:49 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Karlissimo,

Du hast wieder eine neue, sehr interessante Geschichte (Teneriffa) eingetragen. Diesmal will ich warten bis die Fortsetzung davon erscheint, damit ich das Ganze komplett unter &quot;Echt erlebt v. Usern&quot; eintragen kann.
Wäre einmal mehr zu schade sie &quot;nur&quot; als Kommentar irgendwo vor sich hin vegetieren zu lassen.

Viele Grüsse
Markus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Karlissimo,</p>
<p>Du hast wieder eine neue, sehr interessante Geschichte (Teneriffa) eingetragen. Diesmal will ich warten bis die Fortsetzung davon erscheint, damit ich das Ganze komplett unter &#8220;Echt erlebt v. Usern&#8221; eintragen kann.<br />
Wäre einmal mehr zu schade sie &#8220;nur&#8221; als Kommentar irgendwo vor sich hin vegetieren zu lassen.</p>
<p>Viele Grüsse<br />
Markus</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: karlissimo</title>
		<link>http://www.sonnenweide.com/02/2010/memories1988/#comment-440</link>
		<dc:creator>karlissimo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 03:46:43 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Anja,
Hallo Markus,

statt eine Fortsetzung zu unseren Erlebnissen in Prag und der damaligen Tschechoslovakei zu schreiben habe ich meine Erinnerungen an unseren letzten gemeinsamen Urlaub nach Teneriffa kurz skizzenhaft angefangen.

Hier also eine neue Episode:

Teneriffa – Karneval und „Wilde Trompetenblumen“

Der Urlaub auf Teneriffa war von bizarrer Qualität, fast wie der Schrei echter chinesischer Seide. 

Sabrine hatte sich in einem Seminar an der Universität zu Dortmund wieder einmal verliebt, in Tobias Oberdreist, den letzten ihrer Lover, - vor unserer Scheidung. Für dieses Seminar hatte ich noch eine Musikkassette mit meditativen schwebenden Stücken von Jan Garbareks „Twelve Moon“ und Pink Floyds Album „Devision Bell“ zusammengestellt. Es muss sehr wirkungsvoll gewesen sein. Im Februar wollten wir nach Teneriffa fliegen. Oberdreist hatte Sabrine beeinflusst den Urlaub nicht gemeinsam mit mir zu verbringen. Wir hatten diese Reise jedoch schon gebucht und Sabrine ließ sich am Vorabend unseres Fluges überreden den Urlaub trotzdem anzutreten, - trotz des sich abzeichnenden Ernst und Tragweite der neuen Liaison – mit Herrn Freitag aus der Sparkasse der Bundesbahnsiedlung in Riverhausen hatte sie bereits Schluss gemacht, was die Brisanz noch erhöhte, die Ernsthaftigkeit noch unterstrich! 

Im Gepäck hatten wir diesmal nicht nur einen Lover, sondern gar zwei, den Neuen und den Alten!

Als Bettlektüre hatte ich mir ein Buch über Machiavellismus, eines von Arthur Rimbaud und ein weiteres über Kamasutra mitgenommen. 

Eine bizarre Mischung!

Die Flora und Fauna dieser wahrhaft vulkanischen Insel überwältigte uns. Es war nicht mehr so richtig Europa, und wenn man die Vulkanlandschaften des Teide besuchte, hatte man das Gefühl nicht mehr auf unseren Planeten zu sein, sondern auf irgendeinen menschen- und seelenleeren Himmelskörper. An den Hängen wuchsen kleine gelbe und manchmal auch orangefarbene Trompetenblumen, die eine Ähnlichkeit mit unseren Mohnblumen aufwiesen. Wir bereisten mit einem Leihwagen die gesamte Insel, vom Norden, dem tropischen Regenwald, über den Teiide, den Steinwüsten, bis hin zu dem Ort Orotava, vor deren Stadttoren wir in einem Restaurant mit vielen Fischteichen Halt machten. Auf dem Weg nach Orotava machte mir plötzlich das Fahren mit dem Auto sehr viel Spass, machte es mir viel Spass und Freude mit großer Geschwindigkeit den Kurven der Serpentinen zu folgen – ich erinnerte mich an meine erste lange Autofahrt nach Südfrankreich, genauer nach Ramatuelle im Jahre 1977 mit Mick Webber, meinem musikalischen Doppelgänger. Ich erinnerte mich wie ich damals mir Regeln aufstellte, um die Gefahr zu minimieren und die Geschwindigkeit aufs Höchste auszureizen. Nach Jahren von Missbehagen zu allen Dingen mit Auto, Ralley und Formel1 bekam ich nun plötzlich Lust bis an die Grenzen zu gehen. Und fuhr los was das Zeug hielt. Sabrine saß erstaunt neben mir, mit einer Mischung aus leichter Angst und Faszination sah sie mich an, sie sagte jedoch nichts. Jahre zuvor hatte der Vater von Cedrik meiner Mutter in ähnlicher Weise mit seinen Ralley-Künsten imponiert. Aber nun wollte ich Sabrine nicht damit imponieren. Ich wollte einfach nur die Lust an meiner Schwerkraft spüren, der unerträglichen Leichtigkeit des Seins entgegenwirken, - Wien, Freud, Prag und alle Depression Kafkas hinter mir lassen. 

Der Fisch in dem Restaurant schmeckte vorzüglich nur die Atmosphäre der Innenräume war zu sehr auf Bus-Massenterrorismus ausgelegt. 

Der Blick über Orotava bei untergehender Sonne zusammen mit einer Villa und ihrem kleinen orientalisch wirkenden, romantischen Türmchen, in der Nähe der Don Bosco-Schule, und dem blauen, fast verschwommenen Meereshorizont war sehr romantisch. Wie schön mochte es wohl sein abends in diesem Türmchen sich vom Alltag zu erholen, zu Zweit, das Geschrei der Kinder hallt noch nach, das dumpfe Schlagen der Brandung im Hintergrund, in fast wogender Stille. 

OM! 

Einige meiner damals noch analog mit meiner Olympus geschossenen Fotos dieser überwältigenden Landschaften lassen sich sogar jetzt noch verkaufen – Nein die Aktfotos von Sabrine, die ich während des Urlaubs auf Teneriffa schoss habe ich bis jetzt nicht verkauft! Sabrine hat in weiser Voraussicht während der Scheidungsphase fast sämtliche Fotos aus meiner Wohnung, hinter meinem Rücken durch einen illegal angefertigten Zweitschlüssel beschlagnahmt! Die Duplikate der Aktfotos, die ich behielt habe ich nie jemandem gezeigt oder gar veröffentlicht! In dieser seltsamen Trennungssituation, wahrscheinlich durch die entstandene Distanz, war es mir möglich meine Hemmschwelle zur Gestaltung von Aktaufnahmen bezüglich Sabrine zu überwinden. Es waren meine ersten und letzten Aktaufnahmen von Ihr. Die geniale Technik der Olympus OM 2 zusammen mit einer systemeigenen Multiblitzanlage kam mir dabei sehr zum Vorteil.

Sabrine spannte mich in diesem Urlaub auf die Folter, wie sie es noch nie zuvor so schmerzhaft getan hatte. Sie stellte die Regel auf, dass zwischen uns zwar jede Form von Erotik stattfinden dürfe, jedoch würden wir dabei nie miteinander normalen Sex haben dürfen – und dies auch über den Urlaub hinaus. Nie mehr Sex mit meiner Sabrine!

Das waren 2 Wochen Spannung pur!

Es knisterte in der feuchtschwülen Atmosphäre dieser kanarischen Insel eh schon an allen Ecken, dazu kam auch noch der verspätete Karneval in unserem Ort. Wir waren in einer kleinen Hotelanlage nördlich von Candelaria untergebracht. Von dort aus startete der Karnevalszug über die Av Maritima, vorbei an Las Caletillas bis zur Plaza Patrona de Canarias vor der Basilika de Candelaria, in der eine Figur der heiligen Jungfrau Marie verehrt wird, da sie vor Jahren dort im Meer erschienen sein soll (da war sie wieder die Jungfrau Maria, wie in Saintes-Maries-de-la-Mer). 

Überall heizten auf den Straßen heiße Rhythmen meine Begierde nach ihr an.

Es war wie bei einem Esel, dem man eine Salami mit einem Stock vor die Schnauze hält, an die er nie herankommen kann!

Das diesmal eine Trennung bevorstand hatte ich schon in meinen Träumen erahnt, bzw. vorweggenommen. In mir schwelte die immerwährende Angst und Sehnsucht nach dem nie Erreichbaren! 

Jedes Wort, das ich nun niederschreibe, wiegt so schwer wie Blei! Es tropft nur ganz langsam aus meiner Feder – Buchstabe für Buchstabe, wie Tränen aus einem Füllfederhalter! Ich hörte die melancholische Musik aus dem Film Wilde Orchidee in meinen Ohren, gemischt mit den Rhythmen südamerikanischer Karnevalsmusik und flamenco-artigen Gitarrenklängen – eine bizarre Mischung.

Der Schmerz war damals so groß, das ich anfing mir unterhalb meiner Eichel, verdeckt durch die Vorhaut ein Loch zu schneiden, um den Schmerz in meinem Herzen entgegenzuwirken. Ich nutzte es um dort ein ringförmiges kleines Vorhängeschloss anzubringen. 

Mein erstes Piercing! 

Die Badewanne war voller rotes Blut. Ich hatte dafür die Nacht gewählt, als Sabrine tief und fest schlief. Sollte sie doch unvorgesehener Weise ins Bad kommen, war der Anblick nicht zu verhindern. Mit Teebaumöl und Pfefferminze bekam ich die Blutung zum Stoppen, ließ das Wasser ab, und wischte die Wanne sorgsam sauber.

Ich war mir sicher, dass Sabrine mein Piercing nicht bemerken würde, denn wie schon gesagt spielte mein Schwanz bei unseren erotischen Spielen nie eine große Rolle, und direkter Sex war mir ja nun verwehrt. 

Bizarre tropische Karnevalsgrüße aus den Kanaren von Eurem

Karlissimo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Anja,<br />
Hallo Markus,</p>
<p>statt eine Fortsetzung zu unseren Erlebnissen in Prag und der damaligen Tschechoslovakei zu schreiben habe ich meine Erinnerungen an unseren letzten gemeinsamen Urlaub nach Teneriffa kurz skizzenhaft angefangen.</p>
<p>Hier also eine neue Episode:</p>
<p>Teneriffa – Karneval und „Wilde Trompetenblumen“</p>
<p>Der Urlaub auf Teneriffa war von bizarrer Qualität, fast wie der Schrei echter chinesischer Seide. </p>
<p>Sabrine hatte sich in einem Seminar an der Universität zu Dortmund wieder einmal verliebt, in Tobias Oberdreist, den letzten ihrer Lover, &#8211; vor unserer Scheidung. Für dieses Seminar hatte ich noch eine Musikkassette mit meditativen schwebenden Stücken von Jan Garbareks „Twelve Moon“ und Pink Floyds Album „Devision Bell“ zusammengestellt. Es muss sehr wirkungsvoll gewesen sein. Im Februar wollten wir nach Teneriffa fliegen. Oberdreist hatte Sabrine beeinflusst den Urlaub nicht gemeinsam mit mir zu verbringen. Wir hatten diese Reise jedoch schon gebucht und Sabrine ließ sich am Vorabend unseres Fluges überreden den Urlaub trotzdem anzutreten, &#8211; trotz des sich abzeichnenden Ernst und Tragweite der neuen Liaison – mit Herrn Freitag aus der Sparkasse der Bundesbahnsiedlung in Riverhausen hatte sie bereits Schluss gemacht, was die Brisanz noch erhöhte, die Ernsthaftigkeit noch unterstrich! </p>
<p>Im Gepäck hatten wir diesmal nicht nur einen Lover, sondern gar zwei, den Neuen und den Alten!</p>
<p>Als Bettlektüre hatte ich mir ein Buch über Machiavellismus, eines von Arthur Rimbaud und ein weiteres über Kamasutra mitgenommen. </p>
<p>Eine bizarre Mischung!</p>
<p>Die Flora und Fauna dieser wahrhaft vulkanischen Insel überwältigte uns. Es war nicht mehr so richtig Europa, und wenn man die Vulkanlandschaften des Teide besuchte, hatte man das Gefühl nicht mehr auf unseren Planeten zu sein, sondern auf irgendeinen menschen- und seelenleeren Himmelskörper. An den Hängen wuchsen kleine gelbe und manchmal auch orangefarbene Trompetenblumen, die eine Ähnlichkeit mit unseren Mohnblumen aufwiesen. Wir bereisten mit einem Leihwagen die gesamte Insel, vom Norden, dem tropischen Regenwald, über den Teiide, den Steinwüsten, bis hin zu dem Ort Orotava, vor deren Stadttoren wir in einem Restaurant mit vielen Fischteichen Halt machten. Auf dem Weg nach Orotava machte mir plötzlich das Fahren mit dem Auto sehr viel Spass, machte es mir viel Spass und Freude mit großer Geschwindigkeit den Kurven der Serpentinen zu folgen – ich erinnerte mich an meine erste lange Autofahrt nach Südfrankreich, genauer nach Ramatuelle im Jahre 1977 mit Mick Webber, meinem musikalischen Doppelgänger. Ich erinnerte mich wie ich damals mir Regeln aufstellte, um die Gefahr zu minimieren und die Geschwindigkeit aufs Höchste auszureizen. Nach Jahren von Missbehagen zu allen Dingen mit Auto, Ralley und Formel1 bekam ich nun plötzlich Lust bis an die Grenzen zu gehen. Und fuhr los was das Zeug hielt. Sabrine saß erstaunt neben mir, mit einer Mischung aus leichter Angst und Faszination sah sie mich an, sie sagte jedoch nichts. Jahre zuvor hatte der Vater von Cedrik meiner Mutter in ähnlicher Weise mit seinen Ralley-Künsten imponiert. Aber nun wollte ich Sabrine nicht damit imponieren. Ich wollte einfach nur die Lust an meiner Schwerkraft spüren, der unerträglichen Leichtigkeit des Seins entgegenwirken, &#8211; Wien, Freud, Prag und alle Depression Kafkas hinter mir lassen. </p>
<p>Der Fisch in dem Restaurant schmeckte vorzüglich nur die Atmosphäre der Innenräume war zu sehr auf Bus-Massenterrorismus ausgelegt. </p>
<p>Der Blick über Orotava bei untergehender Sonne zusammen mit einer Villa und ihrem kleinen orientalisch wirkenden, romantischen Türmchen, in der Nähe der Don Bosco-Schule, und dem blauen, fast verschwommenen Meereshorizont war sehr romantisch. Wie schön mochte es wohl sein abends in diesem Türmchen sich vom Alltag zu erholen, zu Zweit, das Geschrei der Kinder hallt noch nach, das dumpfe Schlagen der Brandung im Hintergrund, in fast wogender Stille. </p>
<p>OM! </p>
<p>Einige meiner damals noch analog mit meiner Olympus geschossenen Fotos dieser überwältigenden Landschaften lassen sich sogar jetzt noch verkaufen – Nein die Aktfotos von Sabrine, die ich während des Urlaubs auf Teneriffa schoss habe ich bis jetzt nicht verkauft! Sabrine hat in weiser Voraussicht während der Scheidungsphase fast sämtliche Fotos aus meiner Wohnung, hinter meinem Rücken durch einen illegal angefertigten Zweitschlüssel beschlagnahmt! Die Duplikate der Aktfotos, die ich behielt habe ich nie jemandem gezeigt oder gar veröffentlicht! In dieser seltsamen Trennungssituation, wahrscheinlich durch die entstandene Distanz, war es mir möglich meine Hemmschwelle zur Gestaltung von Aktaufnahmen bezüglich Sabrine zu überwinden. Es waren meine ersten und letzten Aktaufnahmen von Ihr. Die geniale Technik der Olympus OM 2 zusammen mit einer systemeigenen Multiblitzanlage kam mir dabei sehr zum Vorteil.</p>
<p>Sabrine spannte mich in diesem Urlaub auf die Folter, wie sie es noch nie zuvor so schmerzhaft getan hatte. Sie stellte die Regel auf, dass zwischen uns zwar jede Form von Erotik stattfinden dürfe, jedoch würden wir dabei nie miteinander normalen Sex haben dürfen – und dies auch über den Urlaub hinaus. Nie mehr Sex mit meiner Sabrine!</p>
<p>Das waren 2 Wochen Spannung pur!</p>
<p>Es knisterte in der feuchtschwülen Atmosphäre dieser kanarischen Insel eh schon an allen Ecken, dazu kam auch noch der verspätete Karneval in unserem Ort. Wir waren in einer kleinen Hotelanlage nördlich von Candelaria untergebracht. Von dort aus startete der Karnevalszug über die Av Maritima, vorbei an Las Caletillas bis zur Plaza Patrona de Canarias vor der Basilika de Candelaria, in der eine Figur der heiligen Jungfrau Marie verehrt wird, da sie vor Jahren dort im Meer erschienen sein soll (da war sie wieder die Jungfrau Maria, wie in Saintes-Maries-de-la-Mer). </p>
<p>Überall heizten auf den Straßen heiße Rhythmen meine Begierde nach ihr an.</p>
<p>Es war wie bei einem Esel, dem man eine Salami mit einem Stock vor die Schnauze hält, an die er nie herankommen kann!</p>
<p>Das diesmal eine Trennung bevorstand hatte ich schon in meinen Träumen erahnt, bzw. vorweggenommen. In mir schwelte die immerwährende Angst und Sehnsucht nach dem nie Erreichbaren! </p>
<p>Jedes Wort, das ich nun niederschreibe, wiegt so schwer wie Blei! Es tropft nur ganz langsam aus meiner Feder – Buchstabe für Buchstabe, wie Tränen aus einem Füllfederhalter! Ich hörte die melancholische Musik aus dem Film Wilde Orchidee in meinen Ohren, gemischt mit den Rhythmen südamerikanischer Karnevalsmusik und flamenco-artigen Gitarrenklängen – eine bizarre Mischung.</p>
<p>Der Schmerz war damals so groß, das ich anfing mir unterhalb meiner Eichel, verdeckt durch die Vorhaut ein Loch zu schneiden, um den Schmerz in meinem Herzen entgegenzuwirken. Ich nutzte es um dort ein ringförmiges kleines Vorhängeschloss anzubringen. </p>
<p>Mein erstes Piercing! </p>
<p>Die Badewanne war voller rotes Blut. Ich hatte dafür die Nacht gewählt, als Sabrine tief und fest schlief. Sollte sie doch unvorgesehener Weise ins Bad kommen, war der Anblick nicht zu verhindern. Mit Teebaumöl und Pfefferminze bekam ich die Blutung zum Stoppen, ließ das Wasser ab, und wischte die Wanne sorgsam sauber.</p>
<p>Ich war mir sicher, dass Sabrine mein Piercing nicht bemerken würde, denn wie schon gesagt spielte mein Schwanz bei unseren erotischen Spielen nie eine große Rolle, und direkter Sex war mir ja nun verwehrt. </p>
<p>Bizarre tropische Karnevalsgrüße aus den Kanaren von Eurem</p>
<p>Karlissimo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: karlissimo</title>
		<link>http://www.sonnenweide.com/02/2010/memories1988/#comment-409</link>
		<dc:creator>karlissimo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 01:37:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sonnenweide.com/?p=1895#comment-409</guid>
		<description>Hallo ihr gesegnetes Cuckoldpaar,

Es kann auch sein, dass wir Jule Neigel erst in den 90er in Hamm gesehen haben. Mir fällt ein, dass Sabrine damals dort als Textillehrerin arbeitete. Zusammen mit ihrer Kollegin und ihrem frisch verheirateten Mann besuchten wir dieses Konzert. Ich war selbstverständlich meiner Sabrine bis dahin treu geblieben, fühlte ich mich doch frisch verheiratet.
In Ludwigshafen tanzte übrigens, nachdem er von der Münchener Oper wegging unser sizilianische Freund Klausio die Filtertüte. Nach Mannheim kam ich erst 2007 in einem „Zug der Erinnerung“ mal auf einen Sprung vorbei. An eine Scene in dem Zug kann ich mich noch gut erinnern. Ich telefonierte mit einer meiner Bekannten aus Hamm oder Kamen, aus Kaiserslautern, aus Mannheim, aus Ludwigshafen oder so, jedenfalls hatte ich sie zu meiner Jule auserkoren und spritzte während der Zug dort in der Nacht stand ganz gewaltig ab.
Kurz nach dem Konzert besuchten wir ein Theaterstück mit dem Titel „Die Bewerbung“ in Wuppertal LCD, dem Jugendzentrum in Barmen. Das Stück war von einem autodidaktischen Theaterschreiber geschrieben worden und Freunde von Sabrines Kollegin spielten die Rollen. Jetzt ratet mal wo und bei wem ich mich einige Jahre später, während unserer Scheidungsphase, als Liebhaber, sowie Angestellter im April/ Mai 1997beworben habe? Dort habe ich dann meine „Barmer Theologische Erklärung“ vor meiner jetzigen Partnerin abgehalten. In diesem Jahr habe ich in der Stadthalle Juliette Gréco auftreten sehen und ihre Lieder: „La vie en rose und Je ne regrette rien“ gehört. 

Bezüglich Eurer Vorsicht mit den Regeln des Internet-Etikette kann ich Euch gut verstehen. Es ist ja auch eine wahnsinnig aufwendige Arbeit so eine Internetseite zu unterhalten und die Inhalte der Teilnehmer zu überprüfen. 

Ich kenne dies, da ich eine Zeit im MultiMedia-Bereich gearbeitet habe. 

Habe eine hohe Achtung vor Eurem &quot;Projekt&quot;. 

Vielleicht kann ich ja den Text zu Jule Neigel etwas praphrasieren, so dass er nicht mehr als Fremdtext gezeichnet werden muss.

Paraphrasierende theologische Grüße

Karlissimo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr gesegnetes Cuckoldpaar,</p>
<p>Es kann auch sein, dass wir Jule Neigel erst in den 90er in Hamm gesehen haben. Mir fällt ein, dass Sabrine damals dort als Textillehrerin arbeitete. Zusammen mit ihrer Kollegin und ihrem frisch verheirateten Mann besuchten wir dieses Konzert. Ich war selbstverständlich meiner Sabrine bis dahin treu geblieben, fühlte ich mich doch frisch verheiratet.<br />
In Ludwigshafen tanzte übrigens, nachdem er von der Münchener Oper wegging unser sizilianische Freund Klausio die Filtertüte. Nach Mannheim kam ich erst 2007 in einem „Zug der Erinnerung“ mal auf einen Sprung vorbei. An eine Scene in dem Zug kann ich mich noch gut erinnern. Ich telefonierte mit einer meiner Bekannten aus Hamm oder Kamen, aus Kaiserslautern, aus Mannheim, aus Ludwigshafen oder so, jedenfalls hatte ich sie zu meiner Jule auserkoren und spritzte während der Zug dort in der Nacht stand ganz gewaltig ab.<br />
Kurz nach dem Konzert besuchten wir ein Theaterstück mit dem Titel „Die Bewerbung“ in Wuppertal LCD, dem Jugendzentrum in Barmen. Das Stück war von einem autodidaktischen Theaterschreiber geschrieben worden und Freunde von Sabrines Kollegin spielten die Rollen. Jetzt ratet mal wo und bei wem ich mich einige Jahre später, während unserer Scheidungsphase, als Liebhaber, sowie Angestellter im April/ Mai 1997beworben habe? Dort habe ich dann meine „Barmer Theologische Erklärung“ vor meiner jetzigen Partnerin abgehalten. In diesem Jahr habe ich in der Stadthalle Juliette Gréco auftreten sehen und ihre Lieder: „La vie en rose und Je ne regrette rien“ gehört. </p>
<p>Bezüglich Eurer Vorsicht mit den Regeln des Internet-Etikette kann ich Euch gut verstehen. Es ist ja auch eine wahnsinnig aufwendige Arbeit so eine Internetseite zu unterhalten und die Inhalte der Teilnehmer zu überprüfen. </p>
<p>Ich kenne dies, da ich eine Zeit im MultiMedia-Bereich gearbeitet habe. </p>
<p>Habe eine hohe Achtung vor Eurem &#8220;Projekt&#8221;. </p>
<p>Vielleicht kann ich ja den Text zu Jule Neigel etwas praphrasieren, so dass er nicht mehr als Fremdtext gezeichnet werden muss.</p>
<p>Paraphrasierende theologische Grüße</p>
<p>Karlissimo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cuckold</title>
		<link>http://www.sonnenweide.com/02/2010/memories1988/#comment-408</link>
		<dc:creator>Cuckold</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 16:47:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sonnenweide.com/?p=1895#comment-408</guid>
		<description>Hallo Karli :-)

Was für eine Frage, da müssen wir erstmal recherchieren. Geht uns nur darum, dass wir im Fall einer Verlinkung auf so ne &quot;harmlose&quot; Seite keinen Ärger kriegen. Aber nun kümmert sich Anja gerade selbst darum. Also ALLES WIRD GUT! :-)

Viele Grüsse von uns &lt;strong&gt;BEIDEN&lt;/strong&gt; mal wieder</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Karli :-)</p>
<p>Was für eine Frage, da müssen wir erstmal recherchieren. Geht uns nur darum, dass wir im Fall einer Verlinkung auf so ne &#8220;harmlose&#8221; Seite keinen Ärger kriegen. Aber nun kümmert sich Anja gerade selbst darum. Also ALLES WIRD GUT! :-)</p>
<p>Viele Grüsse von uns <strong>BEIDEN</strong> mal wieder</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: karlissimo</title>
		<link>http://www.sonnenweide.com/02/2010/memories1988/#comment-407</link>
		<dc:creator>karlissimo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:11:40 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo ihr Beiden,

Wie wär es denn mit einem Link auf den Jule Neigel-Text?
Da dieser die Situation und die veranlagte Spannung ganz gut zum Ausdruck bringt.

Gruß
Karli</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr Beiden,</p>
<p>Wie wär es denn mit einem Link auf den Jule Neigel-Text?<br />
Da dieser die Situation und die veranlagte Spannung ganz gut zum Ausdruck bringt.</p>
<p>Gruß<br />
Karli</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Cuckold</title>
		<link>http://www.sonnenweide.com/02/2010/memories1988/#comment-406</link>
		<dc:creator>Cuckold</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:52:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sonnenweide.com/?p=1895#comment-406</guid>
		<description>Hallo Karlissimo,

habe Deinen letzten Kommentar wegen dem Info-Text zu Jule Neigel abgekürzt. Weil es sich um eine &quot;Kopie&quot; handelt, könnte das zum Nachteil für unsere Site hier werden. Suchmaschinen strafen kopierte Texte ab, indem sie die betreffende Site - in dem Fall wäre es sonnenweide - in ihrer Findbarkeit nach hinten drücken...

Grins... dass ich selbst mit Herz, Hirn und Schwanz als dabei war, beweisen mir erfolgreiche Eigenprojekte. Andere Dinge, bei denen ich Herz und Schwanz vermissen liess, waren Flops bzw. allenfalls Durchschnitt. 
Tja, was das Innere so alles in &quot;Bewegung&quot; bringen kann...

Viele Grüsse
Markus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Karlissimo,</p>
<p>habe Deinen letzten Kommentar wegen dem Info-Text zu Jule Neigel abgekürzt. Weil es sich um eine &#8220;Kopie&#8221; handelt, könnte das zum Nachteil für unsere Site hier werden. Suchmaschinen strafen kopierte Texte ab, indem sie die betreffende Site &#8211; in dem Fall wäre es sonnenweide &#8211; in ihrer Findbarkeit nach hinten drücken&#8230;</p>
<p>Grins&#8230; dass ich selbst mit Herz, Hirn und Schwanz als dabei war, beweisen mir erfolgreiche Eigenprojekte. Andere Dinge, bei denen ich Herz und Schwanz vermissen liess, waren Flops bzw. allenfalls Durchschnitt.<br />
Tja, was das Innere so alles in &#8220;Bewegung&#8221; bringen kann&#8230;</p>
<p>Viele Grüsse<br />
Markus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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