Teneriffa – Karneval wie in Rio und „Wilde Trompetenblumen“

Erlebt und geschrieben von Karlissimo:

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Der Urlaub auf Teneriffa war von bizarrer Qualität, fast wie der Schrei echter chinesischer Seide.

Kurz nach dem Zwischenfall mit An Seebach im Künstlerhaus Dortmund sind Sabrine und ich im Februar/März 1996 nach Teneriffa geflogen, und obwohl der Karneval nach dem gregorianischen Kalender schon vorüber war, fand er dort für mich in diesem Jahr das 2. Mal, für die Menschen auf Teneriffa allerdings verspätet statt, da das Fest wegen Unwetter verschoben worden war.

Meine magischen Erlebnisse am Ende meiner Zeit im Künstlerhaus schwangen in unseren Urlaub hinein, nahmen wir quasi im Gepäck in einen anderen Erdteil mit. Auch meine Träume bereiteten mich auf gewaltige Veränderungen mit einer bizarren melancholischen Stimmung vor.

Sabrine hatte sich in einem Seminar an der Universität zu Dortmund wieder einmal verliebt, in Tobias Oberdreist, den letzten ihrer Lover, – vor unserer Scheidung. Für dieses Seminar hatte ich noch eine Musikkassette mit meditativen schwebenden Stücken von Jan Garbareks „Twelve Moon“ und Pink Floyds Album „Devision Bell“ zusammengestellt. Es muss sehr wirkungsvoll gewesen sein.

Im Februar hatten wir schon lang vorher geplant nach Teneriffa zu fliegen. Oberdreist hatte Sabrine beeinflusst den Urlaub nicht gemeinsam mit mir zu verbringen. Wir hatten diese Reise jedoch schon gebucht und Sabrine ließ sich am Vorabend unseres Fluges überreden den Urlaub trotzdem anzutreten, – trotz des sich abzeichnenden Ernst und Tragweite der neuen Liaison.
Sabrine hatte mit Herrn Freitag aus der Sparkasse der Bundesbahnsiedlung in Riverhausen bereits Schluss gemacht, was die Brisanz noch erhöhte, die Ernsthaftigkeit der neuen Verbindung noch unterstrich!
Im Gepäck hatten wir diesmal nicht nur einen Lover, sondern gar zwei, den Neuen und den Alten!

Als Bettlektüre hatte ich mir ein Buch über Machiavellismus, eines von Arthur Rimbaud und ein weiteres über Kamasutra mitgenommen. Insgesamt eine bizarre Mischung!

Die Flora und Landschaft dieser wahrhaft vulkanischen Insel überwältigte uns. Es war nicht mehr so richtig Europa, und wenn man die Vulkanlandschaften des Teide besuchte, hatte man das Gefühl nicht mehr auf unseren Planeten zu sein, sondern auf irgendeinen menschen- und seelenleeren Himmelskörper. An den Hängen in mittlerer Höhe wuchsen kleine gelbe und manchmal auch orangefarbene Trompetenblumen, die eine Ähnlichkeit mit unseren Mohnblumen aufwiesen. Wir bereisten mit einem Leihwagen die gesamte Insel, vom Norden, dem tropischen Regenwald, über den Teiide, den Steinwüsten, bis hin zu dem Ort Orotava, vor deren Stadttoren wir in einem Restaurant mit einer stattlichen Anzahl von Fischteichen Halt machten.

Auf dem Weg nach Orotava machte mir plötzlich das Fahren mit dem Auto sehr viel Spaß, machte es mir viel Spaß und Freude mit großer Geschwindigkeit den Kurven der Serpentinen zu folgen – ich erinnerte mich an meine erste lange Autofahrt nach Südfrankreich, genauer nach Ramatuelle im Jahre 1977 mit Mick Webber, meinem musikalischen Doppelgänger. Ich erinnerte mich wie ich damals mir Regeln aufstellte, um die Gefahr zu minimieren und die Geschwindigkeit aufs Höchste auszureizen. Nach Jahren von Missbehagen zu allen Dingen mit Auto, Rallye und Formel1 bekam ich nun plötzlich Lust bis an die Grenzen zu gehen. Und fuhr los was das Zeug hielt. Sabrine saß erstaunt neben mir, mit einer Mischung aus leichter Angst und Faszination sah sie mich an, sie sagte jedoch nichts. Jahre zuvor hatte der Vater von Cedrik meiner Mutter in ähnlicher Weise mit seinen Rallye-Künsten imponiert. Aber nun wollte ich Sabrine nicht damit imponieren. Ich wollte einfach nur die Lust an meiner Schwerkraft spüren, der unerträglichen Leichtigkeit des Seins entgegenwirken, – Wien, Freud, Prag und alle Depression Kafkas hinter mir lassen.

Der Fisch in dem Restaurant schmeckte vorzüglich nur die Atmosphäre der Innenräume war zu sehr auf Bus-Massenterrorismus ausgelegt. Der Blick über Orotava bei untergehender Sonne zusammen mit einer Villa und ihrem kleinen orientalisch wirkenden, romantischen Türmchen, in der Nähe der Don Bosco-Schule, und dem

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blauen, fast verschwommenen Meereshorizont war sehr romantisch. Wie schön mochte es wohl sein abends in diesem Türmchen sich vom Alltag zu erholen, zu Zweit, das Geschrei der Kinder hallt noch nach, das dumpfe Schlagen der Brandung im Hintergrund, in fast wogender Stille.

OM!

Einige meiner damals noch analog mit meiner Olympus OM2 geschossenen Fotos dieser überwältigenden Landschaften lassen sich sogar jetzt noch verkaufen.

– Nein die Aktfotos von Sabrine, die ich während des Urlaubs auf Teneriffa schoss habe ich bis jetzt nicht verkauft!

Sabrine hat in weiser Voraussicht während der Scheidungsphase fast sämtliche Fotos aus meiner Wohnung, hinter meinem Rücken durch einen illegal angefertigten Zweitschlüssel beschlagnahmt! Die Duplikate der Aktfotos, die ich behielt habe ich nie jemandem gezeigt oder gar veröffentlicht! In dieser seltsamen Trennungssituation, wahrscheinlich durch die entstandene Distanz, war es mir möglich meine Hemmschwelle zur Gestaltung von Aktaufnahmen bezüglich Sabrine zu überwinden. Es waren meine ersten und letzten Aktaufnahmen von Ihr. Die geniale Technik der Olympus OM 2 zusammen mit einer systemeigenen Multiblitzanlage kam mir dabei sehr zum Vorteil.

Sabrine spannte mich in diesem Urlaub auf die Folter, wie sie es noch nie zuvor so schmerzhaft getan hatte. Sie stellte die Regel auf, dass zwischen uns zwar jede Form von Erotik stattfinden dürfe, jedoch würden wir dabei nie miteinander normalen Sex haben dürfen – und dies auch über den Urlaub hinaus.

Nie mehr Sex mit meiner Sabrine!

Das waren 2 Wochen Spannung pur!

Es knisterte in der feuchtschwülen Atmosphäre dieser kanarischen Insel eh schon an allen Ecken, dazu kam auch noch der verspätete Karneval in unserem Ort.
Es war wie bei einem Esel, dem man eine Salami mit einem Stock vor die Schnauze hält, an die er nie herankommen kann!

Das diesmal eine Trennung bevorstand hatte ich schon in meinen Träumen erahnt, bzw. vorweggenommen. In mir schwelte die immerwährende Angst vor Verlust und die Sehnsucht nach dem nie Erreichbaren! Jedes Wort, das ich nun niederschreibe, wiegt so schwer wie Blei! Es tropft nur ganz langsam aus meiner Feder – Buchstabe für Buchstabe, wie Tränen aus einem Füllfederhalter! Ich hörte die melancholische Musik aus dem Film Wilde Orchidee in meinen Ohren, gemischt mit den Rhythmen südamerikanischer Karnevalsmusik und flamenco-artigen Gitarrenklängen – eine bizarre Mischung.

Der Schmerz war damals so groß, das ich anfing mir unterhalb meiner Eichel, verdeckt durch die Vorhaut ein Loch zu schneiden, um den Schmerz in meinem Herzen entgegenzuwirken. Ich nutzte es um dort ein ringförmiges kleines Vorhängeschloss anzubringen.

Mein erstes Piercing!

Die Badewanne war rot, war voller Blut. Ich hatte für diese Aktion die Nacht gewählt, als Sabrine tief und fest schlief. Sollte sie doch unvorhergesehener weise ins Bad kommen, war der Anblick nicht zu verhindern. Mit Teebaumöl und Pfefferminze bekam ich die Blutung zum Stoppen, ließ das Wasser ab, und wischte die Wanne sorgsam sauber.

Ich war mir sicher, dass Sabrine mein Piercing nicht bemerken würde, denn wie schon gesagt spielte mein Schwanz bei unseren erotischen Spielen nie eine große Rolle, und direkter Sex war mir ja nun verwehrt.

…………..

Am Tage war es schon fast unerträglich – da konnte man jedoch mit Tapas, gutem Wein, einem Kaffee hier und dort gegenhalten – aber abends und in der Nacht war es kaum noch auszuhalten, da wo andere Paare auf einen gemeinsamen Höhepunkt in intimster Weise zuarbeiteten, blieb uns nur der Ersatz. Höhepunkte hatten wir genug – aber!!

An den Abenden trieb es mich oft in die Disco außerhalb unseres Ortes nach La Laguna oder ich tanzte im Hotel an den regelmäßigen Disco-Abenden die Seele aus dem Leib. In diesen Situationen, in denen die Musik Besitz von mir ergriff, konnte ich mich fallen lassen, wuchs ich förmlich aus mir heraus, konnte schließlich mit dem professionellen Tänzer Klausio die Filtertüte mithalten. In Gedanken tanzten wir ein konstruktives Duell miteinander – um unsere gemeinsame Prinzessin – um Sabrine.

Auf Sabrine hatte mein Tanzen immer schon eine erotisierende Wirkung gehabt. Dies blieb auch in dieser bizarren Situation nicht aus. Die Nächte danach waren lang, jedoch nie ganz erfüllend. Wie „Nights in white Satin“! In den frühen Morgenstunden lag ich oft wieder wach und musste in den nicht beheizten Swimmingpool springen, um mich wieder zu spüren. Die Kälte des Wassers machte meine Sinne für einige Stunden wieder einigermaßen klar.

Karneval – wie in Brasilien

Wir waren in einer kleinen Hotelanlage nördlich von Candelaria untergebracht. Von dort aus startete der Karnevalszug über die Av Maritima, vorbei an Las Caletillas bis zur Plaza Patrona de Canarias vor der Basilika de Candelaria, in der eine Figur der heiligen Jungfrau Maria verehrt wird, da sie vor Jahren dort im Meer erschienen sein soll (da war sie wieder die Jungfrau Maria, wie in Saintes-Maries-de-la-Mer).

Überall heizten auf den Straßen heiße Rhythmen meine Begierde nach Sabrine an.

Beim Anblick der leichtbekleideten jungen Frauen in den Tanzformationen konnte ich mich ebenfalls kaum halten und tanzte auf der Straße neben den Karnevalszug mit, bis einige herumstehende Frauen auf mich aufmerksam wurden und mittanzten. Es begann ein Tanz-Spiel voller Leidenschaft und entfachter Eifersucht – bei Sabrine!

Denn eifersüchtig auf umherschweifende weibliche Sputniks um meine Person herum war Sabrine trotz ihrer eigenen Eskapaden immer gewesen. Mit leicht wutverzerrtem Gesicht wohnte sie dem Tanz bei. Ich weidete mich an ihren Blicken. Dies trieb mich und die wohlgeformten Frauen umso mehr an. Die verführerischen Blicke der mittanzenden schwarzhaarigen Schönheiten waren Erotik pur. Auf einem der Plätze spielte eine Flamenco-Gruppe und ich tanzte Bewegungssequenzen aus unterbewussten Erinnerungen an die Filme von Carlos Sauras – es strömte nur so aus meinem Stammhirn, ganz ohne irgendeine intellektuelle Filterung.

Ich hatte mir, wie Jule Neigel damals in Hamm, ein weißes Hemd angezogen und trug eine schwarze lange enge Hose mit einer Schärpe um die Hüften. In den Pausen zog mich eine der Tänzerinnen bei Seite in eine abgelegene Ecke und gab mir wilde heiße Küsse, die ich selbstverständlich erwiderte.

Die mittelgroße schwarzhaarige Frau mit ihrem breiten Arsch und schlanker Taille griff mir in den Schritt und rieb meinen Hammer bis kurz vorm Abspritzen. Dann lies sie davon ab, stellte sich rückwärts vor mich und wies mich an sie mit beiden Händen fest um ihre Hüften zu halten. Dabei drehte sie ihr Becken in kreisenden Bewegungen gegen meine in der Hose aufrechtstehende Lanze. Dann griff ich sie von vorn mit meiner rechten Hand unter ihren Rock zwischen ihre Beine und augenblicklich erfasste sie ein bebender Schauer. Mit ihrem Oberkörper sank sie danieder. Um mit einer sanften Bewegung, wallenden Haaren und weit geöffneten Mund wider langsam aus der Versenkung zu kommen. Sie drehte sich mit ihrem Oberkörper halb zu mir nahm meinen Kopf am Nacken in ihre Hand und gab mir einen langen Kuss auf den Mund, mit ihrer Zunge drang sie tief in meine Höhle ein, kreiste dann ihre Zunge auf meinen Lippen und ich trieb daraufhin ebenfalls meine Zunge tief in ihren Schacht.

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Plötzlich sah ich Sabrine aus meinen Augenwinkeln an der Ecke stehen. Sie beobachtete uns mit leicht zusammengekniffenen Augen. Aber auch ihr Mund war leicht geöffnet – wie lange hatte sie uns schon beobachtet? Machte es sie an? Auch wenn ihre Augen zusammengekniffen waren, verriet mir ihr gesamter Gesichtsausdruck eine leise schwelende Faszination. Aber es lag auch eine eisige Kühle in ihrem Blick – wie von meiner Schwiegermutter! Ein giftiger Stich durchfuhr mein Herz. Eine bizarre Mischung!
Ob sie mir in dieser Nacht einen Höhepunkt gewähren würde?

Insgesamt fühlte ich, dass ich den Schlüssel, den ich ihr mit meiner Verfehlung im Februar 1980 gegeben hatte nun bald zurückfordern würde. Den Schlüssel zur einseitigen Treue, den Schlüssel zu leidenschaftlich sinnlichen Erlebnissen mit einer Spitze im Dreieck der Verhältnisse, dem Delta tieffließender Gefühlsströme! Dass auch ich dem Labyrinth des Mittelalters entfliehen werde.

Trompetenhafte Grüße

karlissimo

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9 Kommentare zu „Teneriffa – Karneval wie in Rio und „Wilde Trompetenblumen““

  • karlissimo:

    Hallo zusammen,

    hier eine Berichtigung:
    Es war nicht Sandrine Bonnaire im Film “Eine französiche Frau”, sondern Emmanuelle Béart. Aber von Sandrine Bonnaire hatte meine Ex auch etwas.

    Ciao
    karlissimo

  • karlissimo:

    Hallo Anja,
    Hallo Markus,

    auf die Frage, wo ich so lange war kann ich keine ganz klare Antwort geben.
    Im Dezember habe ich zum zweiten Mal geheiratet – habe mich nach 14 Jahren Ausprobieren wieder getraut die Frau an meiner Seite zu ehelichen. Da rückten die Geschichten mit meiner Exfrau verständlicherweise in den Hintergrund. Zwischendurch muss auch ich ganz nebenbei meinen profanen Obulus ans Leben zahlen und Geld verdienen usw. …. .

    Aber mir geht es oft so, dass ich mich phasenweise gewissen Themen hingebe, oder scheinbar etwas ins Zentrum meines Lebens rückt, dass meine volle Aufmerksamkeit abverlangt. Ende letzten Jahres war es wieder einmal meine “Geliebte” die Musik. Dann ist es die alte Geliebte der Kunst, der Fotografie, der Keramik, der Malerei, der Literatur, der Spiritualität, der was weis ich nicht was… . Oder es tauchen immer wieder neue “Geliebte” auf. Ja, auch ich kann manchmal wie eine Feder im Wind sein. La Donna e mobile!
    Aber eins scheint sich durch alles hindurchzuziehen, eine Art Leidenschaft. Der Hang sich einer Frau mit Haut und Haaren hunzugeben gehört natürlich auch dazu, sich von ihr reiten zu lassen, sich von ihr an der Nase führen zu lassen, sich teasen zu lassen, sich … .

    Das konnte meine Sabrine nun wirklich gut! Und das in der Unschuldigkeitsgeste einer Penelope Cruz im Film Belle Epoche oder wie Monica Bellucci in Malena oder wie Sandrine Bonnaire in dem Film eine französische Frau oder wie BB in diversen Filmen. Nun für mich war sie der Innbegriff einer französischen Frau: filigran, kindlich, erotisch, unschuldig und doch verführerisch! Schlicht – Sabrine war eine Femme Fatale!
    Keine Angst – diese Leidenschaft zu ihr und zur Femme Fatale schlichthin werde ich nie verlieren – so lange sich irgendetwas zwischen meinen Beinen regt. Und somit werde ich auch immer weiter meine Geschichten über Sabrine und der Femme Fatale schreiben.

    Ciao oder besser Au revoir!
    Bis zum nächsten Mal

    Euer Karlissimo

  • Anja:

    Hallo Karlissimo,
    vielen Dank für die Info. Das mit den Mails scheint zu funktionieren. Auch mit denen im Kontaktanzeigenbereich. Es ging wohl nur um die News, die von GMX einfach so geblockt wurden. Aber Markus kümmert sie da weiter darum. Ich habe da leider nicht so viel Ahnung von.
    Liebe Grüße
    Anja

  • karlissimo:

    Hallo Anja
    Hallo Markus,

    das mit der Mailbox hat sich nun geklärt.
    Ich hoffe die Mails kommen jetzt durch, nachdem ich die Adresse in die Withelist eingetragen habe.

    herzliche GRüße karlissimo

  • Anja:

    Hallo Karlissimo,

    eben haben wir Dir versucht eine E-Mail zu schreiben, aber die kam mit dem Vermerk zurück, dass Deine Mailbox voll wäre.

    LG Anja

  • Hallo Karlissimo, wo warst Du denn so lange?
    Egal, Anja und ich freuen uns sehr darüber, dass es Dich hier doch noch gibt.
    Ganz liebe Grüße von uns beiden
    Anja und Markus

  • karlissimo:

    Hallo Anja,
    Hallo Markus,

    bin wieder zurück.
    Mal schauen, ob ich bald wieder einige Geschichten schreibe.

    herzliche Grüße

    karlissimo

  • karlissimo:

    Hallo Markus,

    danke erst einmal für die sehr einfühlenden und herzlichen Worte. Und Dank gebührt auch die gesonderte Stellung des Textes als eigenständiges Werk – Fotos hätte ich übrigens auch noch dazu beizutragen.

    Ich frage mich einerseits immer noch, ob ich Sabrine liebe, jedoch war Sabrine während der Scheidung sehr gräßlich. Dies hat mir die Trennung seltsamerweise erleichtert. Ich denke, dass ein Teil einer großen Liebe immer nachschwingt, da Liebe unteilbar ist. Ich habe jedoch andererseits gelernt nicht mehr krampfhaft an alten Situationen festhalten zu müssen, kann mich meiner jetzigen Partnerin voll widmen, zumal diese in vielen Dingen wesentlich weiter entwickelt ist. Nun wenn Liebe unteilbar ist, dann ist sie überall, und so gelingt ein scheinbarer Spagat.

    Ja auch ich kann immer wieder nur betonen, wie ausgeklügelt das Leben seine Storys schreibt.

    Erzähl mir bitte mehr über die”Sandrinen”, die kenne ich noch nicht, habe lediglich etwas über die Sabinerinnen gehört.

    herzliche Grüße

    karlissimo

  • Was soll ich zu dieser Geschichte sagen, lieber Karlissimo, ausser dass Du EINMAL MEHR grossartig geschrieben und sicher nicht nur für mich ein Erlebnis in Worte gefasst hast, das “bewegt”… und es einem sehr “nahe” bringt. Nicht jedermann ist in der Lage an- und aufregende Erlebnisse die das Leben schreibt, so gut wie Du schildern zu können. Dabei schreibt das Leben doch die allerbesten Storys…

    Komisch…Deine Sabrine ist für mich immer eine “Sandrine”… Was spuckt diese Frau mir im Kopf herum…grübel…

    Du liebst diese Frau immernoch, und ich kann das mehr als nur “verstehen” ;-)
    Sie wird immer ein unverdrängbarer Teil Deines Lebens bleiben. Warum auch nicht, selbst wenns manchmal quält…

    Lass die Tinte wie Tränen aus Deinen Tasten tropfen, vielleicht – wer weiss das schon – fühlen heute nicht nur die Nachfahren der Trompetenblumen dankbar mit und können sich erinnern…

    Cuckold-Neigung hin oder her, man ist und bleibt ein Mann!

    Meinerseits könnte ich auch HEUTE noch nicht behaupten, dass ich es Dir nicht gleich tun würde. Eine “fremde” Frauenzunge die sich mit meiner trifft, einfach so aus der ungeplanten Situation heraus…JA, sage ich dazu nur!

    Herzliche Grüsse
    Markus

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